Geschichten und Reiseberichte
Wir schreiben den 10. Januar 2010. Ich bin zurück aus Les
Arcs/la
Plagne und wie schon vor drei
Jahren war es ein herausragender Urlaub in einem gewaltig
großen
Skigebiet. Ich bin wie immer, wenn ich mit einem Skiclub fahre, alleine
unterwegs und treffe per Zufall eine Skilehrerin, die in Ihrer Freizeit
das Skigebiet durchstreift und die ich sporadisch begleiten darf. Zwar
gibt sie mir keinen Unterricht, aber allein die Tatsache, dass sie so
konsequent vor mir her fährt und mich mal über tief
verschneite, mal
beinhart vereiste Pisten hinter sich her zieht, macht mir den Umstieg
vom Snowboard auf die Skier, der zwei Wochen zuvor in Sankt Anton
begonnen hatte, merklich leichter. Merci, Corinne! |
| ... prägte viele Jahre die Einleitung dieser Skiseiten.
So
schwer er war, so sehr
ist er Historie. Heute gilt es, mit dem Snowboard Tempo 100 zu
schlagen und 67 Pistenkilometer zu übertreffen sowie den Liftplan
bis
in die letzte Ecke abzufahren und das
gesamte Skigebiet mittels GPS
zu vermessen. Wenn man dann noch systematisch die Fehler in den
aufgezeichneten GPS-Tracks bereinigt, bekommt man einen sehr guten
Eindruck davon, was man an einem Tag fährt, wie
die
Beispiele Zermatt, Sankt Anton,
Lech/Zürs,
Grindelwald,
Les Arcs/la Plagne
und *
Unsere Geschichte beginnt ... |
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Mit über 300 Pistenkilometern ist die Sportwelt
Amadé eines der größten Skigebiete der Alpen. Wer
einmal die Skischaukel zwischen Flachau und Alpendorf gefahren ist,
lernt
die Weite des Gebietes kennen. Flying Mozart, Six Pack und Achter
Jet heißen die Lifte hier. Und obgleich man sich auf Höhen unter |
Ab hier geht es alphabetisch weiter:
| Die dritte Skiwoche meines Lebens führte mich vor 14
Jahren in das mit weitem Abstand größte
zusammenhängende Skigebiet der Alpen, die Trois Vallées.
Schon damals hatte ich den Eindruck, dass es vor allem ein Gebiet mit
mittelmäßig spannenden Pisten ist. Dieser Eindruck hat sich
bestätigt, so wie auch der, dass Mottaret das eigentliche Herz
dieser einzigartigen Skischaukel ist. Dass auch gute Fahrer auf ihre
Kosten kommen, liegt nicht zuletzt an den gewaltigen Entfernungen, die
man hier an einem Tag zurücklegen kann. Am längsten Tag der Reise zeichnet der
GPS-Empfänger fehlerbereinigt 62 Pistenkilometer und 12200
Höhenmeter auf. |
|
| Après
14 ans, je suis retourné dans le plus grand
domaine skiable des Alpes, les Trois Vallées
dans le cœur des
Alpes de
Savoie. Mon fils a traduit l'histoire
en français. |
|
| Nach der ausführlichen Beschreibung,
den vielen neuen Bildern, der umfangreichen Dokumentation per
GPS-Empfänger sowie der Übersetzung ins Französische
wollte ich die Trois
Vallées ruhen lassen. Aber da ich im Januar nicht alle
Pisten
vermessen konnte, fahren ich über Weihnachten 2008 mit
Familie ins Herz der |
| Manchem Ski- und Snowboardfahrer gelten die 4
Vallées als das schwerste Skigebiet der Alpen. Wer einmal
durch den steilen Pfeiler rechts der Gondel vom Mont Fort abgefahren
ist, der hat eine Vorstellung davon, was damit gemeint ist. Es ist
zugleich das
einzige große Skigebiet, in dem wesentliche Verbindungsstrecken
ausschließlich Skirouten sind, einige beeindruckend schwierig.
Diese
Abschnitte sind naturbelassen und nicht beschneibar. Daher leben das
Gebiet und seine Geschichten
von
frischem
Schnee. |
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Ein Skigebiet von außergewöhnlichem Reiz zu einer Zeit mit außergewöhnlich wenig Schnee: L'Alpe d'Huez. Vielen besser bekannt als häufige Bergankunft der Tour de France, hat dieser Ort doch noch etwas mehr Flair als die gewöhnliche französische Skistation, auch wenn er sich äußerlich kaum unterscheidet. Mit den Abfahrten Le Tunnel und Glacier de Sarenne kann der Ort sowohl in Punkto Schwierigkeit als auch Länge mit den schwersten und längsten Pisten der Alpen mithalten. Der Ausgangspunkt, Pic Blanc, ist zwar ein Berg von eher geringem optischen Reiz, doch unbestrittenes Highlight für gute Fahrer. |
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Winterurlaub in Sankt Anton am Arlberg. Es ist ein
teueres
Vergnügen
in
einem der traditionsreichsten Skigebiete der Alpen
dem
Wintersport zu frönen. Auch ein eher mäßiges
Verhältnis
von Preis und
Leistung
hinsichtlich
Verpflegung auf der Hütte und Unterkunft im Ort kann den Run auf
eines der, wie auch Weihnachten 2006 bewies, schneesichersten und
für geübte Skifahrer aufregensten Gebiete
der Alpen kaum schmälern. Es ist zudem deutlich unterhaltsamer,
wenn Sie in
«Stanton» englisch sprechen. Weitere Einstiege in die Geschichte erlauben eine Bildergalerie und die mittels GPS bestimmten Google-Earth Daten des etwas zusammengeschrumpften Gesamtskigebiets zu Beginn des schneearmen Winters 2006/07. Zudem gibt es einen Kurzbericht über das kleine Skigebiet Pettneu. |
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Ende Januar 2007: Wir sind zurück aus dem
vielleicht
schönsten
Skiurlaub der letzten Jahre und wissen nicht so recht, wovon wir mehr
fasziniert sind, der gigantomanischen Größe der durch den Vanoise
Express so eindrucksvoll verbundenen Skigebiete Les Arcs
und la Plagne oder der herzlichen
Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft unserer französischen
Gastgeber im
Herzen von
Savoyen. Dass der Paradiski-Pass einer der teuersten der Alpen
ist,
vergisst man, sobald man die ersten Pistenkilometer unter die Bretter
genommen hat. Derart abwechslungsreich präsentiert sich kaum ein
Skiverbund - und kaum ein anderer kann in Zeiten großen
Schneemangels eine solche Zahl an gut fahrbaren Pisten anbieten. |
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Wer immer auch diesen Namen liest, er wird ihn falsch
aussprechen.
Ich habe Monsieur Killy noch nicht gefragt, wie er das
ausspricht,
aber hier die beiden gängigen Möglichkeiten: Les Parisiens: «Avoriaz» Radio Avoriaz: «Avoria» Wer sich für das einzigartige, grenzüberschreitende Gebiet der Portes du Soleil, vor allem Avoriaz, interessiert, der schaue hier. Berühmt ist die Piste Chavanette, die als eine der steilsten Pisten der Alpen gilt. Beeindruckend der Einstieg, lang (aber auch endlos breit) die Abfahrt. Auch im Jahr 2005 schaffe ich es nicht, diese Piste unter das Brett zu nehmen. Aber die, die die schwere Abfahrt «gemacht» haben, stufen sie nicht so hoch ein, wie ihren Ruf. |
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April 2007: Man könnte das italienische Breuil-Cervinia
dem Skigebiet
von Zermatt
zuschlagen, aber der Gesamtskipass
ist extrem teuer und bietet versierten Fahrern keinen Zugewinn. Zudem
gibt es keine
Ermäßigung für
Kinder und Jugendliche, wenn man einen Tag nachbucht! Aber als wirklich
unerträglich empfinden wir die
italienische Polizei, die uns ermahnt, langsam zu fahren, obgleich die
Piste genial präpariert, butterweich, gut überschaubar und
völlig leer ist! Zugegeben, Tempo 110 ist nicht jedermanns
Sache. Aber am Ende bleibt
die Frage, ob 148 CHF für vier Personen angemessen ist für
etwas, was
man nur zwei frühe Stunden lang nutzen und zudem auf schweizer
Seite
umsonst haben kann. Polizeischutz brauchen wir jedenfalls nicht! |
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Wie oft sind wir auf dem Weg nach Zermatt
schon an diesem Skigebiet vorbei gefahren, ohne dass wir uns dazu
hätten durchringen können,
hier einen Tag zu fahren. Aber die Verabredung unserer Tochter mit
einer Schulkameradin bringt uns dann doch für einen viel zu
heißen Tag
Mitte März in das große, französisch sprechende Skigebiet von Crans-Montana,
das vollständig nach Süden orientiert ist - mit allen Vor-
und
Nachteilen. |
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Ursprünglich eingearbeitet in die Geschichte von l'Alpe d'Huez hat sich dieses Skigebiet ein
wenig hinter seinem berühmten Nachbarn versteckt. Und letztlich
war es
ein Tagesausflug nach Les
Deux
Alpes, im Preis des Skipasses inbegriffen, der zu dieser Geschichte
geführt hat. Leichte, eisige Pisten auf großer Höhe und
schwere
Talabfahrten kennzeichnen dieses Gebiet, das einen Seiteneinstieg in la
Grave hat, mit Skirouten, die an Härte durch nichts zu toppen
sein
sollen! |
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«Wo gilt der Skipass Dolomiti Superski überall?», fragt mich ein Gast in unserem Quartier in la Villa. «Soweit das Auge reicht!», antworte ich. Und tatsächlich kann man in den Dolomiten 1220 Pistenkilometer und 450 Aufstiegshilfen nutzen, von Cavalese im Westen bis zu den Drei Zinnen im Osten, von Bruneck im Norden bis San Martino di Castrozza im Süden. Aber weit mehr als die technischen Daten beeindruckt die landschaftliche Größe dieses üppig erschlossenen Skigebiets, geprägt von blauem Himmel, braunem Fels und weißem Schnee. |
| Unter der Bezeichnung l'espace
killy hat sich eines der schönsten Skigebiete der Alpen
gebildet,
besser bekannt unter den Namen Val d'Isère und Lac
de
Tignes. Mit 300 |
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Ein Ort aus der Retorte: Flaine. Und wie der Ort, so
die Bezeichnung
der längsten, zentralen Stehgondel: Téléphérique.
Oben angekommen hat man einen wunderbaren Blick auf den Mont Blanc, von dem uns nur das Tal von Chamonix trennt, aber das steht auf einem anderen Blatt... Eines hat die Reise sicher gebracht: Ich kann mich ab sofort am Philosophenstreit beteiligen! |
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Darum ist es am Rhein so schön: Flims/Laax, die Alpenarena, ist dem geneigten Skifreund ein Begriff. 140 km2 Landschaft umfasst das übersichtliche Gebiet zwischen Vorab und Cassonsgrat, dominiert von der Bergstation am Crap Sogn Gion. 2002: Mittlerweile hat man von Laax nach Plaun eine großen Umlaufseilbahn geschaffen, die das Gebiet verändert hat. |
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Das kleine Skigebiet Flumserberg,
unweit von Zürich gelegen, ist eher etwas für Familien und
Anfänger.
Nach Neuschnee kann man zwar auch hier einige interessante Abfahrten
machen,
aber die Auswahl ist stark begrenzt. Bei nur 50 Pistenkilometern der unteren Schwierigkeitsgrade ist das auch nicht weiter verwunderlich. Zudem ist das Gebiet bei gutem Wetter schnell überlaufen. |
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Bei Tempo 77 Grindelwald bietet aber noch mehr. Zwar liegt sein Wahrzeichen, die berüchtigte Eigernordwand, immer im Schatten, doch braucht das einmalige Panorama keinen Vergleich zu scheuen. Mit der in Teilen äußerst steilen FIS Slalompiste und der rassigen Lauberhornabfahrt verfügt das Gebiet zudem über Rennpisten, die man live erleben kann. Wenn man dann noch mitten im Skigebiet auf einer Hütte wohnt, kommen weitere Highlights hinzu. Unser Service: Pistenlängen aus GPS-Messungen. |
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Nach sieben Monaten wieder auf den Brettern, die den
großen
Spaß
bedeuten: Eine Reise von Gletscher zu Gletscher, die uns u.a. nach Hintertux führt. Schon bei der Quartiersuche hat man uns angekündigt, dass dies der schönste Gletscher Österreichs sei - und so zeigt sich dieser dann auch von seiner allerbesten Seite. |
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Es gilt als das größte, zusammenhängende Après-Ski-Gebiet
der Welt: Ischgl/Samnaun. Und so fahre ich schon fast unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten über den Arlbergpass nach Ischgl. Schließlich muss ich doch schauen, ob das auch zutrifft. Aber dann macht mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung: Beste Schneeverhältnisse und strahlend blauer Himmel verhindern meine erste ausgedehnte Begegnung mit dem Après-Ski. Statt dessen nutze ich das Gebiet für das, wofür es wie geschaffen ist, zum Brummen bis das Snowboard abhebt. |
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März 2005: Eine Tagesreise bringt mich in die Nähe
des Skigebiets
von Kitzbühel,
dessen
Bekanntheit allenfalls von der erbärmlichen Langsamkeit einiger
völlig
veralteter Liftanlagen übertroffen wird. Einer ultramodernen
Anlage
stehen Zubringerlifte gegenüber, die es fast unmöglich
machen, das
Angebot des Gebiets an einem Tag voll zu nutzen. Und auch die zur
Buckelpiste verkommene Originalroute der Streif lässt, verglichen
mit der großartigen Lauberhornabfahrt von
Grindelwald, kein
besonderes
Feeling aufkommen. Allein eine geschickte Routenwahl, das traumhafte
Wetter und beste
Schneeverhältnisse sorgen am Ende für einen
versöhnlichen Skitag in
einem
unbestreitbar großen Revier, bei dem ich trotz aller Eile auf das
Gebiet am Kitzbüheler Horn verzichten muss. Ein weiterer
Kurzbesuch
Anfang 2006 lässt erahnen, dass der Reiz vor allem in den
Nebenstrecken
liegt. |
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Nein, es ist kein Witz. Skiurlaub in Bad
Kleinkirchheim. Unter den ganz großen Skigebieten der Alpen
wird
man dieses wohl vergeblich suchen. Und hätten wir den Aufenthalt
vor
Ort nicht bei einer Tombola gewonnen, dann wären wir sicherlich
nicht |
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Nie zuvor habe ich in einem Skigebiet vom Liftpersonal eine
unverschämtere
Bemerkung gehört als auf Strela: «Bringen
Sie sich eine Schaufel mit und präparieren Sie die Liftspur doch
selbst!» Mittlerweile hat sich die Direktion der Davoser Bergbahnen mit zwei Freikarten entschuldigt, die wir Ende 2001 zu einem weiteren Besuch genutzt haben. Strela ist zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Verbund der Bergbahnen ausgeschieden, trotzdem arrangiert man hilfsbereit die Übertragung der Freifahrten. Die Spuren von Strela sind heute aus dem Liftplan getilgt... So bleibt am Ende nur anzumerken, dass selbst einige Laufstrecken für Snowboardfahrer das Bild von einem an sich sehr freundlichen, schönen und abwechslungsreichen Skigebiet kaum noch trüben. |
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Dezember 2001: Bei der Leica Geosystems treffe ich auf
Felix, der mir
erzählt,
dass er schon mit Marc Girardelli zum Ski fahren gewesen sei:
«Der
fährt wie auf Schienen!». Aber auch Felix fährt nicht
schlecht - und so weiß ich
nicht,
wie ich nach zwei harten Tagen abseits
der Pisten aus dem Auto steigen soll. Denn pralle Sonne bei
Temperaturen
um -10°C erlauben uns, den Arlberg so zu erleben, wie er am
Besten ist, als großes Tiefschneerevier. Erlebnisse aus
späteren Jahren runden das Bild ab. |
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Wenn man den Angaben im ADAC-SkiAtlas trauen darf,
dann besitzt Lenzerheide
eines der anspruchsvollsten Skigebiete der Alpen. Verwundert reibt sich der Neuankömmling die Augen. Denn nicht eine einzige Piste im ganzen Gebiet bleibt als besonders ausgefallen in Erinnerung. Dass man sich dennoch mit dem Gebiet anfreunden kann, liegt daran, dass sich das Ski fahren an den Hängen eines schönen Hochtals abspielt. Die Übersichtlichkeit des Gebietes, die langen und breiten Pisten und die wunderbare Fernsicht vom Rothorn sind Attraktionen für Familien und Genussskifahrer. |
| Doris, diese Zeilen sind für Dich. Du hast Zermatt
zerrissen: «Sankt
Moritz, das ist der
Knüller!», hast Du behauptet. Nun lassen wir nichts auf unser Lieblingsskigebiet kommen, aber wir sind auch fair genug, die Aussage zu überprüfen. Und so packen wir Ende Januar 2010 den Wagen für eine sicherlich längst überfällige Expedition nach St. Moritz, die uns an sechs traumhaft schönen und extrem erlebnisreichen Skitagen so fasziniert, dass wir bereit sind, das Gebiet auf eine Stufe zu heben mit den schönsten Skigebieten, die wir kennen. |
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| Der
Vergleich mit Zermatt hinkt allerdings, denn
die Skigebiete sind so
unterschiedlich, dass man sie kaum miteinander vergleichen kann. Jedes
Skigebiet hat halt seine optimale Zeit ... |
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Das Skigebiet von Obergurgel/Hochgurgel entwickelt
seinen
besonderen Reiz durch die große Höhe, auf der es liegt,
durch das Panorama mit Blick auf zahlreiche 3000er und durch seine
modernen Beförderungsanlagen. Die große Höhe bringt im
Frühjahr aber
auch eisige Pisten mit sich, sodass sich der Snowboardfahrer erst gegen
Mittag wohl fühlt, wenn die Oberfläche antaut. Zudem gibt es
auf
Anfrage gegen Zuschlag einen Skipass, mit dem
man einen Tag in Sölden
fahren
kann. Hier Bilder eines Tagesausflugs.
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Oberstdorf ist das nächstgelegene, ernst zu
nehmende
Skigebiet
von Bonn aus gesehen, 565 Das Skigebiet weist 44 Pistenkilometer auf, die auch dann nicht mehr werden, wenn man sie in Metern angibt. Für zwei bis drei Tage ist es abwechslungsreich genug, und blutige Anfänger begegnen echten Herausforderungen. |
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Wer kennt sie nicht, die Hochhauskultur der
französischen Skigebiete, bestens vertreten durch la Plagne,
der Inbegriff schlechthin. Aber es gibt auch fast romantische Eckchen,
wie die Aufnahme aus dem Zentrum von Belle Plagne beweist. Wer hier
allerdings Après-Ski à la Ischgl sucht, der ist
garantiert fehl am Platz. Wer jedoch Pisten à la Ischgl sucht,
der kann hier durchaus fündig werden. Abermillionen Genusspisten
überziehen die eher sanft geneigten Hänge und machen es uns
unmöglich, diese mittels GPS vollständig zu vermessen, zumal
uns durch den Paradiski-Pass zusammen mit Les
Arcs gleich zwei übergroße Skigebiete «zu
Füßen liegen». Das mittlere Fahrvermögen befindet sich auf niedrigem Niveau, aber man täusche sich nicht: Nach einer Nacht mit erheblichen Neuschneefällen ist auch hier nur einen Tag später jeder Quadratzentimeter umgepflügt! |
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Eine Fahrt der Jahrgangsstufe 11, an der unsere Tochter
teilgenommen
hat, ist Ausgangspunkt für die folgende, kurze Geschichte
über
die Reise an sich und das Skigebiet von Nauders und Pfunds
im Besonderen, das grenzüberschreitend am Reschenpass
liegt. Mit einem Bein fährt man in Österreich, mit dem
anderen
in Italien.
Bericht und Fotos: Frauke Korten. |
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Die Entdeckung des Jahres 1999: Saas Fee. Eingeschlossen von 4000 m hohen Bergen liegt dieser Ort auf 1600 m Höhe. Wer nahe am Talschluß wohnt, der kann i.d.R. bis zum Haus abfahren. In drei Himmelsrichtungen liegen die Pisten; für jede Tageszeit gibt es eine optimale Abfahrt. Und der Bürgermeister hat Gämse ausgesetzt, die am Spielboden in die Gondeln schauen! |
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Sein Ruf als Après-Skigebiet ist dem von Ischgl nahezu
gleich. Von Kufstein aus erreicht man den Skicircus Saalbach-Hinterglemm über Leogang,
das eine Skischaukel mit dem ungleich größeren Gebiet
unterhällt, nach
knapp 60 Kilometern und einer Stunde Fahrt. Überzeugt von der
Vielfalt
des Gebiets investieren wir einen zweiten Tag und werden dafür mit
gutem Wetter belohnt. Dadurch öffnet sich der Blick auf dieses
kompakte, aber weite Skigebiet mit ebenso weiten und breiten Pisten, an
denen vor allem Anfänger und Fortgeschrittene ihre Freude haben
dürften. |
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Wer ein ansprechendes Familenskigebiet sucht, auf Pistenkilometer nicht verzichten will und mautfrei anreisen möchte, der kann seinen Blick auf Serfaus-Fiss-Ladis richten. Aber Vorsicht: Dass Kinder ab dem vollendeteten 15. Lebensjahr bereits die volle Gebühr für den Skipass bezahlen, führt dazu, dass unsere Vergleichsfamilie 41 Euro mehr bezahlt als in Zermatt, mit dem es als Alpinskigebiet aber in keiner Hinsicht konkurrieren kann. Dafür dürften sich hier besonders die Kleinen wohl fühlen, angesichts der großen Zahl von Altersgenossen... |
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Die Silvretta
Nova ist untrennbar mit den Namen Gaschurn,
Partenen, Gortipol und
Schruns verbunden. Von hier aus erkundet man das für den
gemäßigt
anspruchsvollen
Skifahrer großartige Gebiet. Hier gibt es eine der steilsten
präparierten Pisten,
aber
auch die größte Hütte und die heftigste Sternbar
der Alpen. Dazu moderate Preise verglichen mit anderen Orten. Wenn man die Trois Vallées als ein astronomisches Skigebiet bezeichnet, so muss man dieses aus dem südwestdeutschen Raum gut erreichbare und deshalb leider oft überfüllte Gebiet als ein gastronomisches bezeichnen. In einschlägigen Foren häufen sich in letzter Zeit Meldungen, dass der Service auf den Hütten sehr an Qualität eingebüßt habe, was wir nach Rückfrage bei Stammgästen aber nicht bestätigen können. Daher gilt bis auf Weiteres: Wer gerne gut isst und gut fährt, der fährt hier richtig... |
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Das Skigebiet von Sölden im Ötztal gliedert sich in
zwei
Teile, von denen einer in einem Gletscherskigebiet ausläuft. Gigijoch
(mit Tiefenbach- und Rettenbachferner) und Gaislachkogel heißen
die Gebiete, die sich durch extrem lange Talabfahrten auszeichnen. Von
den höchsten Höhen genießt man bei gutem Wetter
die Fernsicht
über den südlichen Alpenkamm, u. a. auf die Wildspitze.
Zudem gibt es auf Anfrage gegen einen Zuschlag einen
Skipass, mit dem man, wenn man das weiß, einen Tag in Ober-/Hochgurgl
fahren kann. Lesen Sie den Reisebericht. |
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Sommerski? Nein, das machen wir nicht! Aber Ski fahren gegen Ende November erfordert eine besondere Strategie, weil die klassischen Skigebiete noch keinen Schnee haben. Also darf man getrost eine Ausnahme machen, vor allem, weil die Gletscher nicht so dumpf sein müssen, wie ihr Ruf. Wer sich für den durchaus anspruchsvollen Stubaier Gletscher interessiert, der findet hier einen ausführlichen Reisebericht. |
| Das Weiße Hochland ist dem geneigten Skifahrer, der
gerne die
Schweiz aufsucht, sicherlich ein Begriff. Aber welchen Namen kennt man
da schon? Les Diablerets (hier ein Blick über das
Rhônetal
hinweg), Wispile oder Wasserngrat?
Vielleicht ist ja Gstaad ein Begriff für den Wintersport
der
Schönen und Reichen? Oder kennt man sogar Zweisimmen, den kleinen Ort am Ende dieses Gebietes, das auch ohne jede schwarze Piste etwa 250 |
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März 2005: Ungläubig starre ich auf das
Deckblatt des Liftplans:
«Ausgezeichnet als bestes internationales Skigebiet!».
Lassen wir die
Kirche im Dorf oder auch Brixen im T(h)ale. Am Abend fahre ich
mit dem VW-Bus insgesamt vier Personen inklusive Material von Söll
nach
Scheffau, nachdem ich an der Kasse mitbekommen habe, dass es im Tal
keine Skibusverbindung gibt: «Sie haben doch die Lifte auf der
Höhe!», heißt es dort. Als guter Skifahrer parkt man den Wagen in Söll, weil dort die einzige spannende Piste des gesamten Gebiets liegt, die von der Hohen Salve ins Tal führt. Und wenn die Zeit zur Neige geht, führt die Talabfahrt zum richtigen Parkplatz. Immerhin beweist man Humor, wie die Aufsicht an der Gondel in Brixen zeigt, und mit Beginn der Nebensaison am 12. März (€ 27.50 für die Tageskarte) auch unbestreitbar Augenmaß. |
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«Wenn wir einen Ruhetag machen wollen, fahren
wir Ski
am Klein Matterhorn!». Mit diesen Worten steigen wir in
die letzte
Gondel
des Tages zur Roten Nase, dem Zugang zum Stockhorn. Hier
erwarten uns 1000 Höhenmeter Buckelpiste und, an Ostern, der
beste Schnee der Alpen, dazu mit Blick auf Monte Rosa und
das großartige Matterhorn. Seit Dezember 2006 realisiert
die
Bahn
von Furri zum Riffelberg die Verbindung Matterhorn-Gornergrat. Um 9 Uhr
Speed-skiing am Plateau Rosa, um 10 Uhr in den Buckeln des Stockhorns! |
| Unser Aufruf: «Rettet das Stockhorn!» ist offensichtlich nicht ungehört verhallt. Ein neuer Schlepplift ersetzt die alte Gondel. Kein anderes uns bekanntes Skigebiet der Alpen bietet solch ein Revier! Dazu kommen wunderschöne Skirouten am Rothorn und Schwarzsee. Und auch ohne Cervinia kann man an einem einzigen Tag 65 Pistenkilometer und 12000 Höhenmeter zurücklegen, ohne eine Piste doppelt zu fahren. Folgen Sie uns! | |
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Zermatt
fait penser à skier et la tradition de l’alpinisme. Pendant les
vacances de
Pâques, Zermatt nous présente le meilleur neige que les
alpes peuvent
nous
offrir et ce sont les «off-slope»
pistes qui
rendent Zermatt si intéressant. Ma fille a traduit l'histoire
en français. |
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| Zermatt is a synonym for skiing and tradition in mounteneering. During easter hollidays, Zermatt probably offers the best snow of the alps and marvellous «off-slope» skiing. | |
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Januar 2006: Nach unserem viel versprechenden aber auch lange
zurückliegenden Besuch auf dem großartigen Hintertuxer
Gletscher habe ich mir fest vorgenommen, die verschiedenen
Skigebiete
des Zillertaler
Skipasses abzufahren, ggf. auch alleine. In diesem Winter statte
ich dem Teilgebiet Hochzillertal/Hochfügen
einen Besuch ab. Daher folgt hier nun
ein eingeschränkter Bericht über einen Tag mit zumeist
schlechter Sicht und Schnee aus hohen Wolken in einem von
Anfängern geprägten, überfüllten Skigebiet. |
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| Zeichenerklärung: |
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| Aus GPS Daten
berechnete Pistenlängen in tabellarischer Form verfügbar |
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| Aus GPS Daten
berechnete Google-Earth Daten verfügbar |
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| Text nach
erneutem Besuch überarbeitet |
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