Mit dem VW-Bus durch Frankreich
und andere interessante Touren
Meine
Frau und ich reisen hin und wieder mit einer Art Wohnmobil. Obgleich
nicht
ausgebaut, kann so ein VW-Bus durchaus ein sehr angenehmes
Reisegefährt
sein. Ein Aufstelldach bietet das Minimum an Reisekomfort, denn
die Typen ab T4 sind im Innenraum so klein, dass ein
Aufstelldach oder Vorzelt zum Campen zwingend ist.
Für alle Frankreichfreunde gibt es eine Übersicht über
die Reisen in Frankreich,
die Sommer- und Winterurlaube, Busreisen, Wanderungen und Radtouren
umfassen... |
Saint Tropez, Provence
/
Mont Ventoux,
Ardèche
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Wir hatten uns so viel vorgenommen für eine Reise
in den
Süden Frankreichs. Wir wollten viel sehen und durch das
Landesinnere
zurück nach Paris und nach Deutschland. Aber dann hat uns das
schlechte
Wetter des Nordens und das traumhaft schöne des Südens an
eine Region
gefesselt, die nicht umsonst einen tadellosen Ruf genießt und als
der Urlaubsort der Schönen und Reichen gilt,
die Côte
d'Azur.
Am Ende kommt dabei eine Geschichte heraus, die sich nur noch mit vier
großen Themen befasst, namentlich die Schluchten des Verdon,
Saint
Tropez und seine Nachbarschaft, einer Radtour hinauf auf den Mont
Ventoux und einer (weiteren) Kanufahrt auf der Ardèche.
Ob es gelungen ist, einen Reisebericht aufzusetzen, der mehr Bilder
umfasst als spannende Geschichten, mag der Leser entscheiden...
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Südwestfrankreich
/
Ardèche
und Pyrenäen
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Cirque de la Madeleine, Ardèche. Wir fahren mit
dem Kanu
durch
die berühmten Schluchten, erobern Carcassonne, fahren mit dem Rad
zum Hospiz de France, besuchen St. Jean-de-Luz und
Biarritz,
essen zu Abend am Tisch der Brüder Ibarboure und entspannen auf
einem
der schönsten Campingplätze der Region, dem Pavillion Royale
in Bidart.
Ein erlebnisreicher Urlaub,
in dessen Verlauf ich sogar (mit Begleitfahrzeug) den Col du Tourmalet
bezwinge. |
Die Bretagne
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Kann man einen Sommerurlaub so legen, dass man die
einzigen
drei Wochen
des Jahres erwischt, die kühl und regnerisch sind? Kann man die
einzige
totale Sonnenfinsternis
in 100 Jahren um 5 min verpassen?
*
Ja, das geht! Und von solch einer Reise, die dann doch noch ganz
passabel
war, erzählt dieser kurze Bericht. Ziel: Die Bretagne, das Land
der
Hinkelsteine, dieses Mal aber ganz ohne die gewohnten Bilder des
Gezeitenkraftwerks
von Saint Malo oder dem Mont Saint Michel, die genau genommen ja auch
zur Normandie zählen. |
Südfrankreich
/ Grand
Canyon du Verdon
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Eine Reise durch Südfrankreich
ist immer auch eine Reise in das Land der Schluchten. Eine einmalige
Landschaft
tut sich vor dem Betrachter auf, wobei die Gorges du Verdon eine
Spitzenposition
einnehmen. Dass der Süden nicht nur in Punkto Wein ein reizvolles
Ziel darstellt, erfährt man spätestens, wenn man von
Moustier-Ste-Marie
zum Lac de St. Croix kommt.
Unterwegs gibt es aber noch mehr zu entdecken... |
Westfrankreich /
Ile d'Oléron
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Es ist die vielleicht entspannteste Reise, die wir
jemals
nach Frankreich
unternommen haben. Es ist eine Reise ohne große Highlights, ohne
die großen Bilder und die berühmten Namen. Aber es wird dann
doch ein Erlebnis, vielleicht weil der Strand der Ile
d'Oléron auch dann schön ist, wenn man nicht
fotografiert,
weil Chambord eben Chambord und Lascaux halt Lascaux ist. Und die
Wälder
des Périgord sind so gut wie seine Pasteten. |
Im Winter durch die
Schluchten des Tarn
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Wie schnell die Zeit vergeht, erinnere ich immer
wieder, wenn
ich an
die Winterreise nach Südfrankreich denke, die Georg
Neuhoff und ich im Jahr des Einmarsches russischer Truppen nach
Afghanistan
unternahmen. Damals noch Lehrlinge, hatten wir das Ziel, trotz
begrenzter
finanzieller Mittel eine Reise anzugehen, die uns 1000 km
vom deutschen Weihnachtsfest entfernt halten sollte...
Kamera:
Kodak Retina Reflex III
Im Dezember 2004 wurde am Ausgang der Schlucht eines der
eindrucksvollsten Brückenbauwerke fertiggestellt, das je gebaut
wurde,
das Viaduc de Millau.
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Paris im Juli 2005:
Finale
der Tour de France 
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Wir verfolgen die Geschicke von Jan Ullrich seit 1996,
als er
mit seinem furiosen Fahrstil Freund (Bjarne Riis) und Feind (Miquel
Indurain) in Grund und Boden fuhr. Nur die Stallraison konnte ihn davon
abhalten, seinen Kapitän zu überholen. Seither ist viel
Seltsames
passiert - aber
ungebrochen ist der Charme eines
Radfahrers, der als einziger Deutscher in über 100 Jahren die Tour
de
France gewonnen und alle anderen Fahrer vor ihm in den Schatten
gestellt hat und der, wie nur Boris Becker zuvor, eine ganze Sportart
aus dem Dornröschenschlaf erweckt hat. Anders als Armstrong ist er
ein
Garant für eine spannende Tour. Einmal wollten wir ihn sehen, und
zwar
dort, wo er sieben Mal an einem
vorbei fährt.
Ansonsten gilt: Wer etwas sehen will, der bleibt zu
Hause
und schaut TV. Denn die Organisation der Siegerehrung in Paris ist eine
Katastrophe.
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Über die Brücke
von Millau nach
Barcelona und Dénia 
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Das Viaduc
de Millau, die höchste befahrbare Brücke der Welt, ist
ein
großartiges Highlight auf dem Weg nach Spanien, wenn man die
Mühe nicht
scheut, ein wenig über Land zu fahren. Wir machen einen weiteren
Tag
Station in Barcelona
und erreichen unser Ziel Dénia
nach drei Tagen und 2000 Kilometern.
Dort erwartet uns Anfang Oktober traumhaftes Wetter, eine
Wassertemperatur von 23°C, eine ortskundige Führung und jede
Menge
touristischer Leckerbissen.
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Gardasee, Cinque
Terre und
Toskana
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Es ist nicht die Reise
der ganz großen Bilder, auch wenn dieser
Urlaub Städte wie Pisa, Siena und Florenz streift, die immer
für
außergewöhnliche Fotos gut sind. Es ist vielmehr ein
«Erlebnis Italien», wie man es sich vorstellt, durchaus
kontrovers und
manchmal
auch nervig. Aber am Ende dieser Fahrt, die uns den Schmutz
großstadtnaher
Strände ebenso erleben lässt wie die einzigartige Landschaft
der Cinque Terre oder die Überfahrt über den Apeninn, die
Uffizien
in Florenz oder die gefährliche Schieflage des berühmten
Turms
von Pisa, werden wir mehr wissen über Norditalien.
Diese Fahrt, die mit dem Austausch der Kupplung des VW-Busses und einem
Zwangsaufenthalt am Bodensee beginnt, hält zuletzt dann doch
zahlreiche
positive Überraschungen parat - und vor allem davon soll hier die
Rede sein. |
Dresden und die
sächsische
Schweiz
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Ich hasse Städtetouren, diese
Verlegenheitsbeschäftigung
alter
Herrschaften. Aber seit dem Fall der Mauer habe
ich nur eine einzige Reise in die «neuen Bundesländer»
unternommen,
dazu noch eine
Dienstreise, die mich an einem Tag von Bonn nach Frankfurt/Oder
führte
- und zurück. Es ist also an der Zeit sich die Kamera zu schnappen
und
Bilder zu machen, am Ende 400 an der Zahl. Schließlich muss ich
doch
dokumentieren, wo man
die Transfermilliarden aus den «gebrauchten
Bundesländern» verbaut
hat. Begleiten Sie uns auf diese sehenswerte Reise.
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Eine uralte Geschichte:
Mitternachtssonne auf den Lofoten, 1978
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Es ist schon viele Jahre her, da ich diese Fahrt, wie
andere damals auch, scheinbar für immer in den
Diakästen der Zeit
abgelegt hatte. Wir schreiben das Jahr 1978, ich bin noch so jung, dass
ich ein Interrail-Ticket kaufen kann und so faul, dies auch zu tun und
mit der Eisenbahn auf Reisen zu gehen. Dass die Bilder einmal die
Chance bekommen würden, per Internet um die Welt zu gehen, war
damals
undenkbar. Und wie von späteren Touren auch macht eine analoge
Olympus
OM 2 die Fotos dieser Reise. |
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