GPS Positionsbestimmung
Zur Vermessung von Skigebieten
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Unter dem Akronym GPS
(Global Positioning System) versteht man die Bestimmung der
aktuellen
Position im Raum durch Auswertung von Signalen, die von speziell zu
diesem Zweck gebauten Satelliten ausgesandt werden. Handliche GPS
Empfänger erlauben es heute, mit geringem Aufwand und ohne
tieferes
mathematisches Verständnis eigene, nichtamtliche Vermessungen
durchzuführen.
Die folgenden Seiten beschreiben die Nutzung der GPS Technik
zur
Bestimmung von Pistenlängen, der Auswertung mittels Software
und der
Präsentation im HTML- und KML-Format.
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GPS allgemein:
Einsatz,
Empfänger, Koordinaten, Genauigkeiten

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Bevor man sich an die Aufgabe
macht, ein Skigebiet mittels GPS Empfänger zu vermessen, sollte
man
sich die Frage stellen, welche Genauigkeiten sich mit GPS Geräten
erzielen lassen, die in Form und Größe mit Mobiltelefonen
konkurrieren
können. Wie befestigt man das Gerät unter den gegebenen
Umständen so
sicher, dass es auch bei schneller Fahrt und spektakulären
Stürzen
nicht bis zum nächsten Frühjahr im tiefen Schnee versinkt.
Unsere ersten Erfahrungen mit der Vermessung des Skigebiets von
Zermatt haben erstaunliche Ergebnisse zu Tage gefördert,
allen
voran der Beweis der generellen Taulichkeit - nicht nur hinsichtlich
der Bestimmung der Lage sondern auch der Höhe und, wenn man den
Empfänger korrekt konfiguriert, auch im Hinblick auf die gemessene
Maximalgeschwindigkeit. All diese Fragen werden auf den technischen
Seiten
beleuchtet.
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Mittlerweile gibt
es auch erste Erfahrungen zur Stromversorgung per
Nabendynamo mit dem E-Werk von Busch+Müller, das zumindest den
Holux GPSport 245 zuverlässig zu laden scheint!
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GNavigia:
GPS Navigationsdaten
interaktiv auswerten

Ich hatte das Programm GNavigia,
gesprochen «Navi'gia»,
einzig und
allein zu dem Zweck
entwickelt, Microsoft .NET und einige seiner etwa 8000 Klassen
kennenzulernen und mit und an einer einfachen Applikation Dinge
auszuprobieren, die man als Programmierer kennen sollte, zu denen man
an einem ausgefüllten Arbeitstag aber nicht kommt.
Daraus entstanden ist im Laufe der Zeit ein Programm, das mich beim
Auslesen der GPS Daten aus dem Empfänger unterstützt, das
Tracks,
Track- und Wegpunkte in einer typischen Mehrfensterumgebung (MDI)
verwalten kann und deren Attribute editierbar macht. Das wesentliche
Kennzeichen aber ist die
Objektbildung, die es erlaubt, so komplexe
Zusammenhänge auszuwerten wie die Trassenführung in einem
Skigebiet.
Das Ergebnis liefert den Liftplan, dessen Darstellung
in Google Earth und die Berechnung des «tanupiki-Werts1».
Einzelheiten erläutert die durchaus seriöse, wenn auch
nicht immer bierernste Dokumentation.
Lesen Sie sie unbedingt vor dem Download!
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GNavigia
kann Landkarten auf der Basis von OSM-Daten drucken. Zudem gibt es eine
Beschreibung,
wie man Hintergrund- und Höhendaten offline nutzen kann. Das
Foto zeigt die Karte des Skiverbundes Paradiski und das
Gerät, mit
dem
die Daten 2007 aufgezeichnet wurden. Durch die Höhenlinien gut zu
erkennen: Das Tal, das die beiden Gebiete voneinander trennt und der Vanoise Express,
der es überspannt.
1
tanupiki: tatsächlich nutzbare Pistenkilometer.
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