Es
ist der Traum vom Ski fahren, oft beschworen aber selten
erreicht.
Nicht die künstlichen französischen Skistationen kommen der
Erfüllung dieses Traums nahe, sondern das allenfalls
von Verbier
erreichte Revier am Stockhorn.
Zu diesem Gebiet zählen die «schwarzen» Buckel-,
Tiefschnee-
und Tourenabfahrten am Triftji Schlepplift und die beiden
Varianten
der Mittelritz, der schönsten Übungsbuckelpiste, die
ich
kenne.
Wegen ihrer geringen
Steilheit ist sie auch mutigen Anfängern zu empfehlen.
Bei guter Kondition und besten Schneeverhältnissen kann man die
Mittelritz in wenig mehr
als 10 Minuten schaffen.
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Rechts: Blick vom Blauherd zum Stockhorn. Am rechten Rand
ist die relativ steile «Normalabfahrt» zu erkennen.
Deutlich steiler wird es, wenn man den Schneehang im Bild links
befährt. Dort gibt es dann auch bei +15°C im Tal Pulverschnee.
Aber Vorsicht: Einerseits ist das Gelände so steil, dass man den
Schnee unter sich suchen muss, andererseits gibt es Felsabstürze,
die es zu umfahren gilt, und zudem herrscht hier immer latente
Lawinengefahr, sodass wir nach Neuschnee auf diese Variante verzichten!
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Man erreicht das Stockhorngebiet über Hohtälli (3286 m), das
von der Luftseilbahn am Gant bedient wird. Die große Gondel
überwindet mehr als 1000
Höhenmeter, weist mit über 100 Metern den höchsten
Liftmast der Schweiz auf,
bietet 125 Personen Platz und schafft sie in acht Minuten auf den Berg.
Sie
garantiert auch in den Osterferien kurze
Wartezeiten an den Liften. Der frühere Schlepplift am Gant
(Platte) ist
stillgelegt und demontiert.
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Wenn man Stockhorn abgefahren ist, kann man sich zwischen einer
einfacheren
Variante (einer Umgehung) oder der Buckelpiste Trifji
entscheiden.
Dass man sich als Snowboarder für den Tiefschnee entscheidet, ist
klar. Zur Ehrenrettung der Skifahrer muss ich anmerken, dass, wenn
Triftji
metertiefen Tiefschnee aufzuweisen hat, das Snowboard den Skiern hoch
überlegen ist. Eine Gruppe Skifahrer einzuholen, die etwa
dreiviertel
Piste Vorsprung hat, ist unter solchen Verhältnissen kein Problem. |