GPS - Global Positioning System
Empfänger, Technik, Erdmodelle, Genauigkeiten
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Die folgenden Seiten beschäftigen sich mit der GPS
Technik,
einigen typischen GPS-Empfängern, den
Zielgrößen (Tracks,
Wegpunkte, Geschwindigkeiten), den
technischen Details, der
Konfigurierbarkeit der Empfänger, den zugrunde liegenden Erd- und
Höhenmodellen, den mathematischen Parametern der
Positionsbestimmung
und den zu erwartenden Genauigkeiten. Hinzu kommt, dass jeder, aber
auch jeder GPS-Empfänger seine Eigenarten hat, die man kennen
sollte,
um Messkampagnen sinnvoll darauf abzustimmen. Zudem gibt es eine Notiz
zur Stromversorgung auf dem
Fahrrad.
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Der GARMIN
geko 201
war das erste Modell, mit dem ich die Vermessung von Skigebieten
vornahm. Es hat einige
Besonderheiten, die ich zur Auswertung nutze, so die leicht
erreichbaren Schalter, die es erlauben, an einem Lift das Gerät
aus und
oben schnell wieder einzuschalten. Dadurch entstehen ganz von allein
die Tracks der Abfahrten, auch wenn man die unvermeidlichen Fehler am
Anfang und Ende abspalten muss. Das Gerät erhebt nicht den
Anspruch,
die Liftspur zu verfolgen, schafft das aber meistens doch! Der hier
verbaute Empfänger ist dem des Garmin Vista HCx unterlegen,
dafür
rechnet man mit Fehlmessungen. Teuer ist vor allem die
Peripherie, also der Anschluss an den Fahrradlenker und den PC. Zwei
kleine Batterien reichen für einen warmen Tag. 90g sind ein
angemessenes Gewicht.
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Ich hatte den GARMIN etrex Vista HCx
als
würdigen Nachfolger des geko 201 beschafft, aber allein die
Tatsache,
dass die barometrische Höhenmessung (sofern das Modell dafür
ausgelegt
ist) nicht abschaltbar ist und das Gerät beim Speichern der Tracks
Datum und Uhrzeit wegwirft, enttäuschen maßlos!
Pflicht ist daher eine 2GB Micro-SD Card, die dann aber auch wochenlang
aufzeichnen kann. Die Belegung des Speichers nach der
Aufnahme eines gesamten Skigebiets beträgt 1%. Leider neigt das
Gerät
immer
wieder zu eklatanten Fehlmessungen, Abweichung bis zu 400 m lassen sich
aus den Daten ableiten. Hinzu kommt ab und an ein unerklärliches
Versagen bei der Wiederaufnahme eines verlorenen Tracks.
Nervtötend!
Die Kartennutzung ist durch Kodierung stark reglementiert. Mit 170g
inkl.
Batterien ist das Gerät für den Sporteinsatz entschieden zu
schwer,
mangels NMEA Unterstützung ist es als GPS-Maus praktisch
unbrauchbar.
Besonders ärgerlich ist die Unzuverlässigkeit der
Höhenmessung.
Diese sollte zwar lt. Option durch GPS korrigierbar sein, aber
irgendwie funktioniert das nicht so, wie es gedacht war, sodass die
Höhe deutlich schlechter bestimmt wird, als durch den GPS Empfang.
Hintergrund ist, dass das Gerät sich nur beim Einschalten
kalibriert.
Ich
habe das Gerät mittlerweile
verkauft und durch einen Legend HCx ersetzt. Dieser stellte sich
als defekt heraus - und so habe ich jetzt nur noch den Geko 201 von
Garmin!
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Im praktischen Einsatz hat der
70g schwere, mit
einem Akku ausgestattete HOLUX GPSport 245 seine
Qualitäten unter Beweis gestellt. 178 km lang war der Tagestrack, den
mein Sohn in Zermatt zur Auswertung ablieferte. Der Hersteller
verspricht nichts
und einige der Features wirken eher lästig
dokumentiert. Dabei unterstützt er die drei wichtigsten Tags des
NMEA
Protokolls, was GNavigia in die
Lage versetzt, das auf Notebookstrom laufende Gerät als GPS-Maus
zu
nutzen. Mit dem mehr als doppelt so teueren Vista HCx hat das
Gerät den
Empfänger (MTK 3318) gemein. Hinzu kommt, dass
das Gerät die Geschwindigkeit aufzeichnet, die einen wesentlich
glatteren Verlauf zeigt als die aus aufeinanderfolgenden Trackpunkten
berechneten Werte. Dass der HOLUX keine Landkarten anzeigen
kann, wird man verschmerzen können; dass er aber auch nicht auf
einem
Track zurück navigieren kann, also einem aufgespielten Track
folgen
kann, ist der einzige wirkliche Nachteil1
des Geräts. Die Doppelspur,
die
wir auf der A 61 über mehr als 100 km hinweg aufgezeichnet haben,
spricht Bände über die Leistungsfähigkeit dieses
Empfängers. Ein
typisches Beispiel
haben wir bei Maria Laach ausgeschnitten. 200000 Trackpunkte reichen
für mehr als einen Skiurlaub. Auf dem Nürburgring hat das
Gerät
ein weiteres Mal seine Klasse bewiesen: Vier Runden «Rad
am Ring 2010», die einzigartig gleichmäßig und
ausreißerfrei
übereinander liegen.
1 Der
Empfänger kann über eine Update-Funktion in seinen
Features
verändert werden. Beim letzten Update konnte er dem Track folgen,
aber
nicht gleichzeitig aufzeichnen. Das fand ich für meine Zwecke eher
unpassend.
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