Skigebiete, kurz und knapp!
Von Adalbert Querkopf

Adi hat da so seine Zweifel, ob man überhaupt
eine
Bewertung
für Skigebiete aufstellen sollte, wohl wissend, dass ein über
Ostern
unübertroffenes Skigebiet wie Zermatt über Weihnachten
ggf. enttäuschend langweilig
sein kann1.
Paradiski hat
Sankt Anton von
Platz zwei verdrängt. Die Trois
Vallées auch. Und Sankt
Moritz steht mit den
französischen Gebieten etwa auf gleicher Stufe.
| Zermatt (Richtig
gut nur
mit
Stockhorn!) |
Aktualität: 2011
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Weite Anfahrt, nicht mit dem Auto erreichbar,
Bahnverladung
des Gepäcks.
Hohe Parkgebühren, teuere Unterkünfte. Teuerster Skipass der
Schweiz, zusammen mit Cervinia schon unverschämt! Stockhorn
über
Weihnachten auch in schneereichen Jahren geschlossen. Langer Schlepper
am Triftji. Höchste Priorität genießt das langweilige
Gebiet
am Klein Matterhorn, flach und streckenweise öde. Dessen
schönste
Pisten
(Momatt und Tiefbach) sind oft geschlossen. Neue Achter-Umlaufgondel
gilt ab Furri als windempfindlich und verschandelt durch eine
äußerst
ungeschickte Anlage der Station Aroleid das Landschaftsbild am
Matterhorn. |
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Schöner Ort, kein klassischer Autoverkehr, nur
Elektrowagen. Sehr
gute Gastronomie, günstige Einkaufsmöglichkeiten, gute
Quartiere.
Sehr guter Internetauftritt. Schönstes Panorama aller Skigebiete.
Für ambitionierte Skifahrer ein Muss, extrem anspruchsvoll und
abwechslungsreich. Das Lieblingsskigebiet
meiner
Frau. Übertrifft Sankt Anton hinsichtlich der Buckelpisten. Stockhorn:
Absoluter
Höhepunkt, tolle Buckel, excellentes Tiefschneerevier weil extrem
hoch gelegen, auch in schwierigen Jahren über Ostern schneesicher,
tolle Nebenstrecken,
Triftji bei Tiefschnee! Mittelritz:
Beliebig
skalierbare
Tourenabfahrt. Traumhafte Rundfahrt
(über 60 Pistenkilometer, rund 12000 Höhenmeter) auch ohne
Cervinia
möglich.
Viele lange Pisten, benannt, nicht nummeriert,
schnelle
Beförderungsanlagen. Talabfahrten auch Ostern meist offen. Lange
Laufzeiten der Lifte im Frühjahr. Keine
notwendigen Schlepplifte. Kaum Tagestouristen. Längste praktisch
stets
offene Talabfahrt der Alpen, 2200 Höhenmeter, 14 Kilometer. Monte
Rosa: Eine
der letzten
Regionen
für Heli-Skiing. Optional: Skipass International/Cervinia.
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| Sankt Moritz |
Aktualität: 2010
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Weite Anfahrt mit großer Passhöhe (Julier,
2280m)
oder Bahnverladung Vereina mit Wartezeiten. Hohes Preisniveau im Ort
und auf den Hütten. Oft extrem teuere Unterkünfte.
Gesamtskigebiet verstreut auf vier Teilgebiete (fünf inkl. Zuoz),
von denen jeweils zwei
Gebiete in einer Richtung über schwere, steile Pisten verbunden
sind. Nur wenige markierte Nebenstrecken (Skirouten).
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Hochtallage mit tiefen Temperaturen und meist
pulvertrockenem
Schnee. Wunderschönes Panorama, am Abend von Muottas Muragl aus
genießbar. Wegen der großen, zugefrorenen Seen liegen die
Ortschaften malerisch am Rande riesiger Freiflächen. Daher ein
Skigebiet ohne gleichen für Gruppen oder Paare, bei denen Langlauf
und Abfahrt gleichermaßen gefragt sind. Erfreulich
anspruchsvolles Skigebiet
mit vielen langen, zum Teil schweren Pisten, bei eisigen
Verhältnissen eine echte Herausforderung. Ende Januar fast
anfängerfrei. Viele überbreite, extrem schnelle aber leider
auch gewellte, nicht immer gut einsehbare Genusspisten. Extrem
früher Start der Lifte auf Corviglia (7:45 Uhr), daher Ende Januar
traumhafte Abfahrten im Licht der aufgehenden Sonne. 2010:
Günstiges Frühstück mit herausragender Aussicht auf Piz
Nair. Beeindruckende Nachtabfahrt von 800 Höhenmetern auf
beleuchteter Piste am Corvatsch (Jeden Freitag 19:00 Uhr). Glüna
Plaina: Im gesamten Alpenraum vermutlich einzige, frei und
mehrfach befahrbare Mondscheinabfahrt (900 Höhenmeter). Sehr gute
Bus- und Zugverbindungen, für die man aber den
übersichtlichen Fahrplan stets in der Tasche haben sollte.
Günstiger Skipass für Familien mit mehr als zwei
Kindern. |
| Trois Vallées |
Aktualität: 2009
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Sehr weite Anfahrt. Teueres Bier auf den
Hütten. Oft kleine und beengte Unterkünfte in für die
Gegend unpassenden, hässlichen Betonklötzen. Teuer zur
Hauptreisezeit, spektakuläre Preisunterschiede zur Nebensaison.
Gebiet um Val Thorens gleicht
Mondlandschaft. Les
Menuires:
Eines der miesesten Beispiele für Architektur in den Bergen. |
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Mit weitem Abstand größtes
zusammenhängendes
Skigebiet
der Alpen. Unendliche Anzahl von Pisten, viele leichte und
mittelschwere
Abfahrten, sehr schneesicher, hoch gelegen, enorme
Beförderungskapazitäten, exzellent präparierte, breite,
benannte
Pisten.
Schönes Panorama, traumhafte Aussicht von der Cîme de Caron.
Jedes der drei
Täler ist ein übergroßes Skigebiet.
Selbst bei bestem Wetter und mit
eisener Disziplin in sechs Tagen kaum vollständig abfahrbar.
Redundant
ausgelegtes Pisten- und Liftnetz. Für Snowboards excellent
geeignet, nur sehr wenige unschöne Traversen und Laufstrecken. Méribel:
Für
französische
Verhältnisse gewachsener Ort. |
| Paradiski: Les Arcs/la Plagne
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Aktualität: 2010
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Als Gesamtskigebiet teuerster Skipass der Alpen (nach
Zermatt/Cervinia). Weite Anfahrt, 875 km von Bonn. Teueres Bier auf den
Hütten. Oft kleine und beengte Unterkünfte in für die
Gegend unpassenden, hässlichen Betonklötzen. Teuer zur
Hauptreisezeit, spektakuläre Preisunterschiede zur Nebensaison.
Viele veraltete
Liftanlagen, trotz exponierter Lage nicht mit Hauben ausgerüstet. Les
Arc: Auffahrt zur Aiguille Rouge an
schönen Tagen überlastet. La Plagne: Gletscher nicht
überzeugend, viele Laufstrecken und wenige Pistenkilometer.
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Traumhaftes Skigebiet mit beliebig skalierbaren, bei
Verlust
gegen Quittung ersetzbaren Skipässen
(Village/Domaine/Découverte/Paradiski), enorme
Beförderungskapazitäten, unzählige Pisten und
Genusspisten, benannt, nicht nummeriert. Dichtes, redundant ausgelegtes
Lift- und Pistennetz,
weite Fahrwege auf großer Höhe, hohe Schneesicherheit,
abwechslungsreiche Abfahrten, markierte Alternativen zu viel befahrenen
Streckenabschnitten, zahllose Nebenstrecken bei guter Schneelage. Bei
normaler Schneelage Abfahrten bis zu 2000 Höhenmeter. Sehr junges,
freundliches und hilfsbereites Personal, in allen wichtigen Positionen
englisch sprechend. Entspannte Atmosphäre, angenehme, herzliche
Gastgeber. Viele Hütten. Keine Schnappsleichen auf den Pisten.
Sehr guter Internetauftritt.
Les
Arcs:
Spektakuläre schwarze Pisten, besitzt mit
dem «Stade KL» (kilomètre lancé,
Hochgeschwindigkeitsabfahrt) eine einzigartige Tempomessstrecke, gegen
Aufpreis befahrbar. Großartiges Panorama. Einzigartiger Blick von
der Aiguille Rouge aus über die Alpen mit Mont Blanc als
beherrschendem Berg. La Plagne: Gewaltiges,
anfängerfreundliches Pistennetz mit einigen netten schwarzen
Abfahrten. |
| Sankt Anton am Arlberg mit
Lech/Zürs |
Aktualität: 2011
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In Teilen modernes Stadtbild mit Zweckbahnhof,
unromantisch,
neben einem durchaus sehenswerten Ortskern.
Zeitweise
von Engländern überlaufen. Ein Skigebiet mit zahlreichen aber
nicht sehr
gemütlichen Hütten. Teuer.
Geschwindigkeitsmessstrecke am Rendl mit gefährlich
kurzem Auslauf. Skigebiet fast
völlig frei von Genusspisten, viele steile Abfahrten, über
Weihnachten
oft vereist. Valluga-Bahn stets völlig überlastet.
Lech:
Überkandidelt. versnobbt. Ein leichtes Skigebiet verglichen mit
St.
Anton. Flache Geschwindigkeitsmessstrecke am
Weibermahdlift. Bustransfer
erforderlich, bis zum Winter 2006/07 aber eine Zumutung für die
Fahrgäste! |
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Traditionsreiches, einzigartiges Skigebiet mit
unübertroffener
Schneesicherheit an Weihnachten. Valluga: Bei Tiefschnee ein
Traum,
landschaftlich reizvoll, zahllose, für gute Fahrer
mäßig
gefährliche Nebenstrecken,
steil und aufregend. Unbeschreibliche Buckelpisten, schwierige
Skirouten und zahlreiche Tiefschneeabfahrten. Mattunkar
nicht nur bei Firnschnee eine echte Herausforderung, vereiste Buckel im
unteren Drittel. Nur für Geübte, kein Scherz. Fast 1000
Höhenmeter
Tourenabfahrt. Zunehmende Modernisierung der Lifte, neue, auch
technisch eindrucksvolle Galzigbahn. Keine
notwendigen
Schlepplifte. Sehr schnelle
Abfahrten.
Lech:
Sehr
schöne, weite Rundfahrt möglich, wenn das Madloch-Joch offen
ist (Weißer Ring). Bei Tiefschnee traumhaft. Breite
Carving- und
viele Genusspisten. Mit den Skirouten Langer
Zug und vor allem mit
der
unpräparierbaren Tannegg hat das Gebiet schwere, für
gute
Skifahrer berauschende Abfahrten. Keine
notwendigen
Schlepplifte. Seit 2007 gute Busverbindung im 10 Minuten Takt zwischen
der Alpe Rauz und Zürs sowie halbstündlich durchgehende
Verbindung nach Lech.
Zürs: Zum Teil sehr anspruchsvolle Abfahrten
mit
deutlichem Gefälle, die nur bei griffigem Schnee zu Genusspisten
werden. Piste vom Muggengrat nach Zürs in schneearmen Wintern ggf.
als Skiroute befahrbar. Schönes Panorama.
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| Verbier - 4 Vallées
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Aktualität: 2009
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Einige der Orte der 4 Vallées erinnern an
französische
Retortenort. In den Schulferien teuere Unterkünfte. Über
Weihnachten
oft nur am Mont Fort (3330 m) schneesicher, dann aber eher für
gute
Skifahrer. Skibusverbindungen von und innerhalb Nendaz mangelhaft,
daher oft weite Laufstrecken. Unbefriedigende Anbindung des Secteur
Bruson (Stand 2009) mittels Bus.
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Sehr großes Skigebiet, heute noch mit
kinderfreundlicher Preisstaffel
für
Familien. Vermutlich das einzige der Alpen, wo wesentliche Verbindungen
durch oft beeindruckend schwierige Skirouten realisiert werden. Verbier:
Von Deutschland aus sehr gut erreichbar, teilweise gebührenfreie
Parkplätze. Gewachsenes Ortsbild. Auch bei schlechten
Schneeverhältnissen
noch spannende Pisten. Schöne Talabfahrt, z. T. durch Wald. Sehr
steile aber breite Buckelpisten am Mont Fort, eindrucksvolle
Tourenabfahrten
am Mont Gélé und nach Tortin.
Einzigartige Tourenabfahrt über den Col des Mines nach la Tzoumaz,
unter hohen Felsen freigefräst (Stichwort: Bobbahn).
Beeindruckende Tourenabfahrt nach Nendaz.
Große Beförderungskapazitäten,
traumhafte Nebenstrecken, insbesondere bei Neuschnee. Schnelle
Abfahrten
am Attelas. Viele lange Pisten, bei besten Schneeverhältnissen
eine der längsten
Abfahrten der Alpen (2500 Höhenmeter) nach le Chable,
heißt es hier und da, im Liftplan aber nicht verzeichnet. Ein Skigebiet
für
Könner.
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| l'espace killy - Val
d'Isère/Lac de
Tignes |
Aktualität: 2009
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Weite Anreise, außer Val d'Isère haben die
Orte
das Aussehen
und Flair französischer Skistationen. Teuere Hütten. Funiculaire:
Mit der Unglücksbahn von Kaprun praktisch baugleiche
Standseilbahn.
Sehr hohe Parkgebühren. Viele veraltete Liftanlagen der Marke
Kniekehlenhauer, keine Hauben trotz langer Fahrzeiten. |
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Wohnen an der Piste, großes Skigebiet mit allen
Schwierigkeitsgraden.
300 zusammenhängende Pistenkilometer. Moderate Skipasspreise. Sehr
hohe Liftkapazitäten, kaum Wartezeiten. Wenige wirklich aufregende
Pisten,
dann aber zum Teil extrem schwierig. Sehr schöne Abfahrt von der
Grande
Motte, dem eindrucksvolleren der zwei Gletscher. Weitläufig. Sehr
lange Abfahrten, schneesicher auf großer Höhe
gelegen. Neue, schnelle Doppelseilumlaufgondeln ersetzen die alte
Luftseilbahn an der Bellevarde. Zuletzt besucht:
2009. |
| Dolomiti Superski
|
Aktualität: 2004
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Kein besonders aufregendes Skigebiet, zerfällt in
viele
Teilgebiete.
Weite Anreise mit hohen Mautgebühren. Hütten zu teuer.
Schneesicherheit
nur durch Kunstschnee gegeben. Mäßiges Fahrvermögen
vieler Gäste und
oft rücksichtsloses Fahrverhalten. Geringe fahrtechnische
Anforderungen.
Viele kurze Pisten. |
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Gigantisches Skigebiet mit sehr
schönem,
zusammenhängendem
Kern um die Sella-Gruppe (Sella Ronda). Üppig ausgebaute
Beförderungsanlagen.
Landschaftlich beeindruckend und sehr abwechslungsreich.
Besitzt
mit der Abfahrt vom Lagazuoi nach Armentarola die
schönste,
ohne Führer befahrbare Panoramapiste aller mir bekannten
Skigebiete.
Übergroße Anzahl von Skihütten. Freundliche
Atmosphäre.
Im Tal nicht überteuert. |
| Grindelwald (Richtig
gut
nur mit Lauberhornabfahrt und Black Rock) |
Aktualität: 2010
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Netter Ort aber sehr verstreut, zu viel Autoverkehr. Männlichenbahn
zu langsam. Wartezeiten durch Einhängen von VIP-Gondeln. Schilthorn:
Von Grindelwald aus schwerlich mit der Bahn zu erreichen, eher
langweilige
Abfahrten, trägt wenig zum Gesamtspaß bei. Skipass inkl.
Schilthorn
zu teuer. |
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Sehr abwechslungsreiches Skigebiet, aufregende
Abfahrten,
lang und
schnell. Schönes Gebiet für Anfänger am First mit
leichten
Pisten. Lauberhornabfahrt: Start bis Ziel im Original
befahrbar.
Rassig. Messung der Geschwindigkeit
am Hanneggschuss. Zahlreiche lange Pisten für Genießer,
reizvoll.
Einzigartiges Panorama mit Jungfrau, Mönch und Eigernordwand.
Viele
Gästebetten auf den Berghütten, Zufahrt per Zahnradbahn. Hohe
Disziplin an den Gondeln, exzellentes Fahrvermögen, daher
entspannte
Atmosphäre auf den Pisten und am Lift trotz teilweise
ausgelasteter
Kapazitäten. |
| Avoriaz - Les Portes du Soleil
|
Aktualität: 1996
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Riesiges Skigebiet, aber nur bei guten
Wetterverhältnissen nutzbar.
Verteilt auf viele Einzelgebiete, nur mäßig
zusammenhängend. Avoriaz:
Abstoßende Architektur auf 1800 m Höhe. Unverschämte
Parkgebühren. |
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Relativ gut erreichbar, grenzüberschreitend, auch
von
der Schweiz
aus erschlossen. Einer der größten Liftverbünde der
Alpen.
Zum Teil schwere, lange und herausfordernde Pisten (Chavanette). |
| Klosters/Davos |
Aktualität: 2002
|
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Davos: Wenig schöne Stadt in den Bergen.
Modern.
Ortsbus
nicht im Skipass enthalten. Klosters: Anbindung an Parsenn
mittels
Luftseilbahn, daher lange Wartezeiten an schönen Tagen. Kein
besonders
aufregendes Skigebiet, zerfällt in viele kleine Teilgebiete. Parsenn:
Einige Laufstrecken für Snowboarder. Bekanntheitsgrad des Gebiets
ist höher als der Spaßfaktor. |
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Auch über Weihnachten schneesicheres Skigebiet mit
vielen langen
Pisten. Insgesamt 300 Pistenkilometer. Bahnfahrten im Generalskipass
enthalten. Preise
eher moderat. Klosters: Gewachsener Ort mit eigenem kleinen
Skigebiet
(Madrisa). Einige anregende Tourenabfahrten. Sehr schöne und lange
Talabfahrt nach Klosters, 1650 Höhenmeter. Rassige Abfahrten vom
Weissfluhgipfel. |
| Flims/Laax |
Aktualität: 2002
|
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Großes Skigebiet mit relativ wenig aufregenden
Pisten.
In größerer
Höhe sehr wetterabhängig. Pisten mit nur geringen
Schwierigkeitsgraden.
Sehr weite Anfahrten mit langen Beförderungsanlagen.
Äußerst
langweiliger Gletscher. Reger Durchgangsverkehr in den Ortschaften. |
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Schneesicher. Extrem weitläufig. Sehr schöne
Abfahrt hinunter
zur Alp Ruschein. Bei Tiefschnee nette, aber auch nicht berauschende
Abfahrten
vom Cassonsgrat. Lange Pisten und extrem lange Talabfahrt (über 14
km und 1900 Höhenmeter). Ordentliche Gastronomie. |
| Ischgl/Samnaun |
Aktualität: 2002
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Größtes zusammenhängendes
Après-Skigebiet der
Alpen. Probleme mit Alkohol auf den Pisten, nach
Hochzillertal/Hochfügen schlechtestes
durchschnittliches
Fahrvermögen aller mir bekannten Skigebiete. Mäßig
geneigte
Hänge verführen zu überschneller Fahrweise. Hütten
zu teuer, lauwarmes, überteuertes Bier auf der Idalp. Langweilige
Pisten an der Alpe Trida. Teuere Unterkünfte. Wenig aufregende
Ortsbilder.
Für Anfänger in Teilen schwierige Talabfahrt. |
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Großes Skigebiet mit vielen Hütten, einige
aufregende Abfahrten
am Rande des Gebiets. Lange Pisten. Hochmoderne
Beförderungsanlagen.
Zahllose Nebenstrecken bei Tiefschneelage. |
Saas Fee
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Aktualität: 1999
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Weite Anfahrt. Schlechtes
Preis/Leistungsverhältnis.
Relativ kleines
Skigebiet, sehr wetterabhängig. Pisten mit nur geringen
Schwierigkeitsgraden.
Hohe Parkgebühren. |
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Kein klassischer Autoverkehr. Schöne
Talsschlusslage.
Sehr schneesicher.
Malerische Gletscher. Nebenstrecken reizvoll. Berühmtes
Drehrestaurant
auf dem Allalinsattel. Sehr lange Talabfahrt (über 1700
Höhenmeter). |
| Silvretta Nova |
Aktualität: 2002
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Mittelgroßes Skigebiet mit vielen kurzen Pisten,
Talabfahrt nach
Gaschurn selten befahrbar. An Weihnachten bei gutem Wetter oft
überlaufen,
viele Tagestouristen, vereiste Pisten. Viele Anfänger, ein
Après-Skigebiet. |
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Schöne Hütten, zum Teil riesig aber
gemütlich,
geschmackvoll und individuell eingerichtet, moderate Preise vor der
Euro-Umstellung.
Zwei eindrucksvolle Skirouten, Zigjam und Abhenkina, kurz aber heftig.
Dazu kurze aber schwierige Buckelpisten. Schwarze 20: Eine der
steilsten
präparierten Pisten der Alpen. |
1 Der ADAC-SkiAtlas
mag das anders sehen, aber da kann man schon
für gute Kneipen 5 Sterne bekommen! Wer die Trois
Vallées und Oberstdorf in einem Atemzug nennt, muss
sich fragen lassen, welches Ziel er verfolgt. Wer spannende Pisten
liebt wird vielleicht nie mehr wiederkehren, wenn diese aus
Kostengründen zeitweise geschlossen oder nur
«mit halber Kraft» betrieben werden.
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