Die
Gorges du Tarn bieten zahlreiche interessante Felsformationen und
malerisch
gelegene Ortschaften, wie Ste. Enimie. Die Fahrt von Florac
nach le
Rozier ist 60 km weit, so dass man mit Pausen und
Umschauen
einen guten Tag rechnen kann. Wir verbringen die Nacht im Hotel
Doussière
und verlassen die Gorges du Tarn am nächsten Morgen mit einem
kühnen
Anstieg aus einem Seitental, den
Gorges de la Jonte, hinauf auf die Hochebene Causse Méjean. Hier
oben gibt es eine weitere Attraktion, eine der bekanntesten
Tropfsteinhölen
Frankreichs, Aven Armand.
*
Wer andere Hölen wie die in Attendorn kennt, der keine Schulklasse
im Bergischen Land entgeht, der wird
feststellen, dass Aven Armand ganz
anders ist. Einerseits ist die Höhle nicht lang gezogen sondern
kreisrund, andererseits ist die Art der Tropfsteine eine ganz andere.
Während
die meisten Höhlen fließende, nach unten breiter werdende
Gebilde
zeigen, sind die Stalagmiten von Aven Armand so gebaut, als wären
Pfifferlinge aufeinander gewachsen, gleichsam wie Rosen mit nach oben
öffnenden
Kelchen. Schöne Bilder finden sich auf www.aven-armand.com.
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Gegen Abend erreichen wir die steile Abfahrt nach Florac, die die
Bremsen
der Räder auf den Prüfstand stellt. Von den Schluchten des
Tarn
gibt es weitere
Geschichten
und Fotos aus einer ganz anderen Zeit, dem Winter, sowie aktuelle Bilder von einer
Reise im Oktober 2005, u.a. vom Viaduc de Millau.
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