La Croix-Valmer
Calvalaire und der Strand von Bouillabaise
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Es ist einer jener
Zufälle,
die all unseren Sommerurlauben gemein sind, dass wir bei Saint Tropez
den Campingplatz verpassen, den wir zuerst gesucht haben, den Camping
les Tournelles. Statt dessen geraten wir bei Ramatuelle auf die
kleine R.D. 93, die uns nach einer unglaublichen Anzahl von Kurven an
die Küste bei la Croix-Valmer führt. Auf dem Camping
Selection schlagen wir Bastis Zelt auf und parken unseren
Campingbus ein.
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Dass hier unten alles relativ teuer ist, wenn
man vom Obst einmal absieht, erkennt man daran, dass die
Stellplätze
auf den Campings sehr klein sind. Man hockt, ganz im Gegenteil zu den
zwar teueren aber auch sehr großzügigen Plätzen an der Ardèche, sehr dicht zusammen.
Dafür ist man
hier in etwas mehr als 10 Minuten am Strand, dazu ein Strand, der mir
perönlich besser gefällt als der Pampelonne.
Hauptgrund: Der Strand ist flacher und eignet sich besser zum Bau von Sandburgen. Anders als an der Nordsee
oder der französischen Atlantikküste gibt
es hier praktisch keine Muscheln, was die Sandburgen etwas schmucklos
aussehen lässt.
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Wir essen in den Restaurants am Strand von
Bouillabaise, von denen das Relax das teuerste ist und die
schlechteste Qualität bietet. Wenn ein Restaurant genau einen Wein
(rosé) anbietet, ohne Alternative, sollte man einfach aufstehen
und
gehen. Wir tun es nicht und bereuen es.
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Der Rummel am Strand von Bouillabaise erinnert ein wenig an
Königswinter: Wasser, Touristen, Musikkapellen. Von hier aus wurde
1944
aber auch der Süden Frankreichs von den Nazis befreit, daran
erinnern
Gedenktafeln und Monumente. Und einen Stierkampf à la
français lassen
wir uns auch nicht entgehen. Bei diesem Kampf geht es darum, so zu tun,
als gäbe es den (weiblichen) Stier nicht. Man spielt Fußball
oder
irgend etwas anderes - und rettet sich auf den Zaun, wenn das Tier in
die Nähe kommt... |
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