Die Fahrt wird uns erneut mit guten
Bekannten
zusammen bringen, die uns die Schönheiten der Landschaft um
Vaison
la Romaine näher bringen und die uns zudem die Chance
eröffnen, den
von der Tour de France her berühmten
Mont
Ventoux zu erobern, meine Frau mit dem Begleitfahrzeug, mein Sohn
und ich mit dem Fahrrad. Und da wir auf der Hinfahrt wegen des
verspäteten Aufbruchs am Sonntag Nachmittag etwas Zeit
vertrödeln,
finden wir uns am Abend

des zweiten Tages folgerichtig nur wenige
Kilometer südlich von Grenoble wieder, wo wir auf dem kleinen,
preiswerten und sehr sauberen 3-Sterne-Campingplatz von
Monastier
de Clermont
ein einzigartiges, landes- aber nicht zeittypisches Wohnmobil
fotografieren.
*
Wir müssen in diesem Zusammenhang auch erklären, warum wir
nicht
gebucht haben, wo doch bekanntlich im Süden Frankreichs im
Hochsommer
keine strandnahen Campingplätze frei sind. Da wir erst nach dem
15.
August starten vertrauen wir auf die Fluktuation, die um diese Zeit
bereits stattfindet.

Dann muss man aber früh
am Tag
auf einem Campingplatz ankommen, um noch einen Platz zu ergattern.
Andererseits erlaubt uns diese Vorgehensweise aber, dass wir auch immer
den Weg genießen können. In diesem Jahr bedeutet das eine
Fahrt über
die zwar recht kurvenreiche und langsame, aber auch
außerordentlich
reizvolle Nationalstraße 75, die am
Colle de la Croix Haute
immerhin eine Höhe von 1180 m erreicht. Hier fährt man
ständig mit dem
Blick auf die Ausläufer der französischen Alpen, passiert
malerisch
gelegene Ortschaften und zahlreiche Viadukte der Eisenbahnlinie
Grenoble-Sisteron-Marseille.