Ei­ger, Mönch, Jungfrau 

Das Fa­zit von zwei­mal fünf er­leb­nis­rei­chen Ta­gen

Kleine Scheidegg am AbendWie im­mer sind wir mit­ten in der Nacht auf­ge­stan­den, um die we­ni­gen Ta­ge zu nut­zen, die uns über Kar­ne­val für ei­ne Fahrt mit Kin­dern ver­blei­ben. Von Bonn aus sind es im­mer­hin 640 km bis Grin­del­wald, das en­ge und eher unat­trak­ti­ve Tal von Lau­ter­brun­nen ist nur un­we­sent­lich we­ni­ger weit ent­fernt. Wir fah­ren zu­dem am En­de ei­ner drei­wö­chi­gen Schön­wet­ter­pha­se, die uns aber im We­sent­li­chen treu blei­ben soll.
Skitransport auf Spezialwaggons *
Für un­se­ren Mut, au­ßer­halb des Or­tes auf ei­nem Berg­g­ast­hof zu über­nach­ten, wer­den wir durch ei­ne sehr in­di­vi­du­el­le At­mo­sphä­re und mit ein­fa­chen, aber wohn­li­chen Zim­mern in ei­nem al­ten Holz­haus be­lohnt. Am Mor­gen trifft der Blick auf die ers­ten Son­nen­strah­len am Männ­li­chen. Abends hat man ein ro­man­ti­sches Pa­n­ora­ma vor den Fens­tern des Re­stau­rants.
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Das Ski­ge­biet ge­fällt mei­ner Frau «bes­ser als St. An­ton», weil es Flugplatz am Männlichenfür gu­te, aber nicht ex­tre­me Ski­fah­rer mehr schö­ne Pis­ten be­reit­stellt als der auch für mei­nen Ge­schmack von Eng­län­dern mitt­ler­wei­le zu sehr über­lau­fe­ne Ort am Arl­berg. Mit den schwe­ren Pis­ten dort kann Grin­del­wald trotzt ei­ner Lau­ber­hor­n­ab­fahrt aber nicht kon­kur­rie­ren.
Das Schilt­horn soll­te man ein­mal ge­se­hen ha­ben, aber auch das «Ka­no­nen­rohr» trägt kei­nen un­ver­zicht­ba­ren Ak­zent zum Ge­samts­ki­ge­biet bei. Für Fa­mi­li­en mit klei­nen Kin­dern ist das au­to­freie Mür­ren si­cher­lich ein at­trak­ti­ver Ur­laub­sort, in dem auch Schlit­ten gern ge­se­hen wer­den.