«Der Klugheit sind Grenzen gesetzt, der Dummheit nicht!»
Dieser Satz wird Einstein zugeschrieben. Und er hat das Chaos im Internetdesign
wohl schon vorhergesehn. Wenn man eine Homepage mit 5 Themengruppen und
über 750 Seiten unterhält, entsteht schnell ein Chaos bei der
Navigation. Nun haben die klugen W3C-Normierer zwar die Frames
eingeführt,
die zugegebener Maßen schon sehr viel Ordnung in die Seiten bringen,
sie haben aber nicht festgelegt, wie ein Browser diese Frames
zuschalten
soll, wenn ein Benutzer über eine Suchmaschine auf eine beliebige
Seite kommt, die eigentlich zu einem Frameset gehört. Die GoogleTM-Suchmaschine war damals
noch ein Forschungsprojekt.
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«Da nehmen wir einfach Javascript!», könnte man
sagen. Wenn einer die Seite betritt, schaut man nach, ob sie
Bestandteil
eines Framesets ist. Wenn nicht, lädt man die übergeordnete Seite
mit einem Verweis, die gerade betretene Seite zu laden. Dazu stehen
abenteuerliche
Zeichen im URL zur Verfügung. Nach einigen Tagen hatte ich die Hürden
gemeistert und die Version lief weitgehend zufriedenstellend,
allerdings
nicht ohne zuvor den Internet Explorer auf Version 6
hochzuziehen.
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«Javascript ist aber leider ein ständiges Ärgernis»,
sagen viele Surfer. Von dubiosen Anbietern zweifelhafter Seiten bis hin
zu den lästigen Werbeeinblendungen von netscape.com reicht die Palette
aufpoppender Fenster. Mal bedecken diese Fenster einfach nur den
Desktop,
mal dienen sie bewusst der Verschleierung finsterer Machenschaften wie
dem Installieren von 0190-Dialern. Also schalten viele Surfer
Javascript
einfach aus, so wie ich es auch tat, bevor ich unter Netscape 7.1 das
Verhalten
von JavaScript dem Anlass entsprechend anpassen konnte.
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Hinzu kommt, dass Netscape, Microsoft und die Linux-Gemeinde jeweils
eigene
Dialekte von Javascript implementieren, so dass man alle Browser dieser
Erde bräuchte, um das Ergebnis zu testen. Und dann gibt es den
Nachteil,
dass man das Nachladen der Frames für all diejenigen, die ohne
Javascript
surfen, irgendwie auch bedienen muss. Zu allem Überfluss gibt es da
den Opera-Browser, der so seine Probleme hat, wenn man versucht, Frames
nachzuladen und zugleich in der Originaldatei ein Ziel anzuspringen.
Und
kleiner werden die einzelnen Seiten auch nicht durch den zusätzlichen
Code.
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«Wenn es kaum Vorteile hat, warum benutzen Sie überhaupt Javascript?»,
mögen Sie mich gefragt haben. Da ich keine befriedigende Antwort darauf
hatte, habe den Müll über Bord geworfen und folgende einfache
Navigation implementiert:
- Jede Seite enthält eine eigene Navigationszeile, mit der
man jede
Seite eines Unterthemas erreichen kann. Sie befindet sich unterhalb der
Überschrift.
- Klickt man auf den Link, der auf die erste Seite eines
Unterthemas
verweist,
so wird nicht die erste Seite geladen, sondern die Beschreibung des
Frames.
Diese Datei (index.html) lädt dann die gewünschte erste Seite.
Dabei wird aber auch immer das ganze Frameset neu geladen, was wegen
der
Cache-Strategien der Browser jedoch kaum Internetzugriffe auslöst.
- Das Frameset besteht nur noch aus zwei Fenstern
(früher vier)
mit den Namen Menue, links angeordnet
zur Auswahl der Unterthemen, und Inhalt, rechts, zur Anzeige
des
eigentlichen Textes.
- Klicken auf ein Unterthema öffnet den Menübaum dieses
Themas und dessen Hauptseite. Klicken auf den davor
angezeigten, geschlossenen Ordner öffnet das Unterthema und schließt
alle anderen.
Das Ganze ist so einfach, wie es klingt, erzeugt jedoch über 150 neue
Seiten, die zum Glück aber jeweils kleiner als 1K sind.
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Wenn Sie eine Auflösung kleiner als 1024x756 benutzen, sollten Sie
ein Unterthema «in einem neuen Fenster öffnen». Dies funktioniert
nach dem Entfernen von Javascript jetzt auch für die erste Seite eines
jeden Unterthemas. Mein Tip ist aber: Verzichten Sie auf überflüssiges
Essen und kaufen Sie sich von dem gesparten Geld einen
«anständigen» Monitor! |