Sun­neg­ga, Blau­herd und die Tal­ab­fahrt

Im­pres­sio­nen am En­de der Sai­son

Blau­herd er­reicht man von Zer­matt aus über die Sun­neg­ga und ei­ne ers­te Gon­del oder vom Gor­ner­grat über die Kel­le und äl­te­re Vie­rer­gon­deln am Gant. Ei­ne Er­neue­rung ist vor­ge­se­hen. Blues am Blauherd Vom Blau­herd gibt es ei­ni­ge in­te­res­san­te Pis­ten, vor al­lem die FIS-Abfahrt 1, die ei­ni­ge stei­le Stre­cken­ab­schnit­te auf­zu­wei­sen hat. Wenn in Zer­matt al­le Bah­nen we­gen Sturm ge­schlos­sen sind, hat man ei­ne re­el­le Chan­ce, dass die Al­pen­me­tro Sun­neg­ga ge­öff­net ist. Die dann un­ver­meid­li­che Tal­ab­fahrt steht ei­ner nor­ma­len Pis­te in nichts nach.
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Und noch ein­mal Mu­sik: Sai­son­en­de auf Blau­herd. In die­sem Jahr ist die Tal­ab­fahrt un­pas­sier­bar, so dass wir in al­ler Ru­he ein Bier trin­ken - und schließ­lich von Sun­neg­ga mit der Me­tro ab­fah­ren. Palmen im Schnee Wir den­ken zu­rück an das letz­te Jahr, wo sich im­mer wie­der die Mög­lich­keit bot, die ei­gent­li­che Pis­te zu ver­las­sen und über kur­ze, Ski­rou­ten glei­che Ab­schnit­te bis ins Tal ab­zu­fah­ren.

Pat­rul­lar­ve

Pat­rul­lar­ve liegt auf 2000 m Hö­he. Ein 4er-Ses­sel führt zu­rück zum Blau­herd. Bis hier gibt es wun­der­ba­re Pis­ten für An­fän­ger, die Sun­neg­ga pas­sie­ren, und sol­che für den Freund der dun­kel­ro­ten Pis­ten, die FIS-Natio­nal. Ab hier gibt es ei­ne Tal­ab­fahrt, die mal fast eben, mal sehr steil, mal Zieh­weg und - wenn man die Ne­ben­stre­cken nutzt - mal Bu­ckel­pis­te ist. Mach­mal liegt sie frei zur Son­ne und mal tief im Wald un­ter Bäu­men. Von der Ab­fahrt bie­ten sich reiz­vol­le Aus­bli­cke auf den Ort und das Mat­ter­horn. Ural­te Fich­ten und Kie­fern säu­men den We­ges­rand und der Ort liegt am Abend in ei­nem kräf­ti­gen Schlag­licht, das die Kon­tu­ren der Häu­ser be­son­ders stark her­aus­ar­bei­tet.
Am En­de schrumpft die Pis­te auf ei­nen klei­nen, schma­len Pfad zu­sam­men, der kaum breit ge­nug ist, an­de­re Ski­fah­rer zu über­ho­len. Wer hier nicht auf dem Rand ent­lang fah­ren kann, der muss sich halt ge­dul­den.
Wer es dann doch bis un­ten ge­schafft hat, der darf sich zur Be­loh­nung auf die Ter­ras­se des Olym­pia Stüb­li hocken, wo die meis­te Zeit ir­gend ein Bar­de sei­ne Küns­te zum Bes­ten gibt. Hier ist ein Ein­kehrschwung un­ver­meid­lich, vor al­lem, wenn die im April schon kraft­vol­le Abend­son­ne noch ein­mal letz­te Wär­me ver­brei­tet!