Das Skigebiet
Pisten für Liebhaber der Landschaft
|
Außer einem nur schwer
lesbaren Liftplan legt
Verbier seinem
Gast eine sehr treffende, plastische Luftaufnahme des Skigebietes bei.
Hierin sind die Liftpositionen eingezeichnet. Dadurch sieht und findet
man zwar die Piste noch nicht, aber dennoch vermittelt das Bild einen
sehr
guten Eindruck von der räumlichen Lage der Gipfel.
*
Das Skigebiet ist eines der am besten erreichbaren Gebiete der Alpen,
eine Nachtanfahrt ohne Staus vorausgesetzt. Nur wenig weiter als ins
Montafon
fährt man auf der Autobahn bis Martigny, wo sich die gut
ausgebaute
Auffahrt zum Großen St. Bernhard anschließt. Mit
Steigungen,
die selbst ein alter VW-Bus im vierten Gang meistert, geht es hinauf
zur
Abzweigung nach Le Châble. Bei allerbesten
Wetterverhältnissen
ist dieser Ort die Endstation für eine der längsten Abfahrten
der Alpen (über 2500 Höhenmeter). Von dort zum Ort Verbier
ist es nicht mehr weit.
*
Das Gebiet verteilt sich über vier Täler, wobei
Verbier das
Zentrum bildet. Aber es gibt auch eine direkte Verbindung zwischen den Rhônetal
und dem Skigebiet, so daß man als Tagestourist auch einen kurzen
Abstecher in die Region oberhalb von 3000m machen kann. Das Gebiet hat
folgende wesentliche Pisten, die auch meist
befahrbar
sind:
- Attelas - Ruinettes (530 Höhenmeter)
- Mont Fort - Col des
Gentianes
(Buckelpiste)
- Col des Gentianes - La Chaux
- Col des Gentianes - Tortin,
die Perle der
4 Vallées. Eine Abfahrt von großer landschaftlicher
Schönheit
und zum Teil erheblich unterschätzten Schwierigkeitsgraden. Wer
hier
vom rechten, kaum markierten Weg abweicht, dem kann es passieren, dass
ihm nur noch ein kühner Jump über die Felsen hilft...
Die Tourenabfahrten am Mont Gélé gelten als nicht
ungefährlich, sind aber dafür selten offen, sei es wegen
Lawinengefahr
oder wegen Schneemangel.
|
|