Das Ski­ge­biet

Pis­ten für Lieb­ha­ber der Land­schaft

Veral­tet, le­sen Sie die ak­tu­el­le Ver­si­on mit di­gi­ta­len Fo­tos.

Au­ßer ei­nem nur schwer les­ba­ren  Lift­plan legt Ver­bier sei­nem Gast ei­ne sehr tref­fen­de, plas­ti­sche Luft­auf­nah­me des Ski­ge­bie­tes bei. Hie­rin sind die Lift­po­si­tio­nen ein­ge­zeich­net. Da­durch sieht und fin­det man zwar die Pis­te noch nicht, aber den­noch ver­mit­telt das Bild ei­nen sehr gu­ten Ein­druck von der räum­li­chen La­ge der Gip­fel.
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Das Ski­ge­biet ist ei­nes der am bes­ten er­reich­ba­ren Ge­bie­te der Al­pen, ei­ne Nacht­an­fahrt oh­ne Staus vor­aus­ge­setzt. Nur we­nig wei­ter als ins Mon­ta­fon fährt man auf der Au­to­bahn bis Mar­tigny, wo sich die gut aus­ge­bau­te Auf­fahrt zum Gro­ßen St. Bern­hard an­schließt. Mit Stei­gun­gen, die selbst ein al­ter VW-Bus im vier­ten Gang meis­tert, geht es hin­auf zur Ab­zwei­gung nach Le Châ­ble. Bei al­ler­bes­ten Wet­ter­ver­hält­nis­sen ist die­ser Ort die End­sta­ti­on für ei­ne der längs­ten Ab­fahr­ten der Al­pen (über 2500 Hö­hen­me­ter). Von dort zum Ort Ver­bier ist es nicht mehr weit.
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Das Ge­biet ver­teilt sich über vier Tä­ler, wo­bei Ver­bier das Zen­trum bil­det. Aber es gibt auch ei­ne di­rek­te Ver­bin­dung zwi­schen den Rhô­ne­tal und dem Ski­ge­biet, so daß man als Ta­ge­stou­rist auch ei­nen kur­zen Ab­ste­cher in die Re­gi­on ober­halb von 3000m ma­chen kann. Das Ge­biet hat fol­gen­de we­sent­li­che Pis­ten, die auch meist be­fahr­bar sind:
  • At­te­las - Rui­net­tes (530 Hö­hen­me­ter)
  • Mont Fort - Col des Gen­tia­nes (Bu­ckel­pis­te)
  • Col des Gen­tia­nes - La Chaux
  • Col des Gen­tia­nes - Tor­tin, die Per­le der 4 Vallées. Ei­ne Ab­fahrt von gro­ßer land­schaft­li­cher Schön­heit und zum Teil er­heb­lich un­ter­schätz­ten Schwie­rig­keits­gra­den. Wer hier vom rech­ten, kaum mar­kier­ten Weg ab­weicht, dem kann es pas­sie­ren, dass ihm nur noch ein küh­ner Jump über die Fel­sen hilft...
Die Tou­ren­ab­fahr­ten am Mont Gélé gel­ten als nicht un­ge­fähr­lich, sind aber da­für sel­ten of­fen, sei es we­gen La­wi­nen­ge­fahr oder we­gen Schnee­man­gel.