Tor­tin / Col des Gen­tia­nes

Ab­fahrt für Ge­nie­ßer der Bu­ckel­pis­ten

Veral­tet, le­sen Sie die ak­tu­el­le Ver­si­on mit di­gi­ta­len Fo­tos.

Der Nach­wuchs teilt sich ei­ne Por­ti­on Spaghet­ti auf der Ter­ras­se am Col des Gen­tia­nes. Die­ser Platz ist der Dreh- und An­gel­punkt des Ski­ge­bie­tes. Bei bes­tem Wet­ter ma­chen wir hier an meh­re­ren Ta­gen Mit­tags­rast. Von hier aus hat man ei­nen wun­der­ba­ren Blick auf die Bu­ckel­pis­ten am Mont Fort, dem höchs­ten Gip­fel in die­sem Ge­biet. Die gu­te Sicht, die weit­ge­hend lee­re Pis­te und die Aus­sicht auf ein Stück­chen «Brum­men» am En­de, las­sen uns im­mer wie­der hier hoch­fah­ren. Der Ori­gi­nal­ton von Se­bas­ti­an zum Ski­ge­biet: «Ich lie­be Ver­bier, weil es dort kei­ne Schlepp­lif­te gibt!». Da­nach be­ge­ben wir uns auf den har­ten Weg nach Tor­tin.
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Links: Die ge­wal­ti­ge Luft­seil­bahn von Tor­tin zum Col des Gen­tia­nes. Fast die ge­sam­te Ab­fahrt vom Col des Gen­tia­nes ist von Bu­ckeln über­zo­gen. Für Kin­der, Kon­di­ti­on und Fahr­pra­xis vor­aus­ge­setzt, ist das der ganz gro­ße Spaß, weil sie dort mal Bu­ckel und mal Schuß fah­ren kön­nen.
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Die­se Pis­te, die an die­sen Ta­gen sehr gut zu fah­ren ist, weil sie kei­nen Tief­schnee hat, muß im­mer wie­der neu ent­deckt wer­den. Wenn man den Spu­ren der vor­aus­fah­ren­den folgt, ist man sehr schnell ver­lo­ren. Hier en­den vie­le Rou­ten an Ab­hän­gen und Fel­sen, so daß man sich am En­de ir­gend­wie dort her­un­ter­ret­ten muß. Mei­ne Frau schimpft das ei­ne oder an­de­re Mal über mei­ne Un­fä­hig­keit, ei­nen gu­ten Weg zu su­chen. Aber da sich das Board im­mer wie­der auch den schwie­rigs­ten Pis­ten an­nimmt, emp­fin­de ich die Stre­cke als aben­teu­er­lich, nicht als schwie­rig.
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Ei­gent­lich ist Tor­tin ei­ne Tor­tur. So­wohl die Ab­fahrt vom Col des Gen­tia­nes als auch die von Chas­sou­re sind zum Teil hef­ti­ge Bu­ckel­pis­ten. Letz­te­re er­reicht man vom At­te­las kom­mend, in­dem man zum Lac des Vaux ab­fährt und den Ses­sel im Wes­ten nimmt.