Mont Fort

Ein «leichter» Berg in großer Höhe

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Das Wetter ist an allen Tagen ausgezeichnet. Ein leichter Skianzug, der nur an sehr sonnigen Tagen zum Einsatz kommt, reicht vollkommen - und hier befinden wir uns gerade oberhalb von 2800 m. Nur selten wandert man in einem Sommerurlaub im Gebirge auf eine solche Höhe hinauf. Manchmal, wenn der Berg für kurze Zeit in einer Wolke verschwindet, begreift man die Macht dieses hohen Berges. Die Orientierung lässt nach, der Hang scheint sich nicht mehr zu neigen. Aber auch immer geht von diesem Berg genug Faszination aus, dass man es doch noch einmal probieren möchte, da herunterzubrausen. Und dann hocken wir für einige Momente oben auf dem Gipfel und warten auf freie Sicht - und freie Fahrt.
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Links:  Im Gegenlicht erscheinen die Buckel der Abfahrt vom Mont Fort besonders plastisch. Man kann die vielen kleinen Erhebungen sehr gut erkennen. Hier oben ist die Piste immer hart, die ersten Buckel sind glatt und schwer zu fahren. Dafür trübt der sonst allgegenwärtige Sulzschnee hier nicht die Freude (der Skifahrer). Hier haben wir etwas gemogelt: Die Buckel links des heraustretenden Felsens sind deutlich schwieriger als die rechts!
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An allen Tagen dieser Woche liegt der Berg vergleichbar offen und einladend vor uns - und wir nutzen diese einmalige Gelegenheit zu einer Vielzahl von Abfahrten. Mein Snowboard, ein Niedecker «Rave», gefahren mit harter Bindung, bewährt sich trotz seiner Größe, Breite und des relativ großen Gewichts in den steilen Buckeln. Für die Kinder, 7 und 9 Jahre alt, ist der Berg ein Erlebnis, das ihnen mit ihren kurzen Skiern gar nicht besonders erscheint, obwohl es das unbestreitbar ist.