Der Rendl
ist ein eher beschauliches Gebiet mit einer
ordentlichen, wenn auch entschärften Talabfahrt von maximal 1350
Höhenmetern. Das Gebiet ist auch
für
Anfänger bestens geeignet, bietet es doch neben einfachen und
selten
überfüllten Pisten auch einen eigenen Tagesskipass, der etwa
30% billiger ist als der des Gesamtgebiets. Böse Zungen behaupten,
dass das Gebiet damit vollständig beschrieben sei.
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Dem ist nicht so. An der Riffelscharte erreicht das Gebiet eine
Höhe
von 2645 m. Die Skiroute ist bei geringer Schneedecke
eine
einzige Eispiste. Es ist kein Wunder, dass der Anfänger von diesem
Teilstück «die Finger lässt». Es ist ebenso wenig
verwunderlich, dass man in Stanton, diesem von Deutschland aus gut
erreichbaren
und daher an schönen Wochenenden oft überlaufenen Gebiet, am
Riffel II fast immer alleine ist.
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Mit dem 6er-Sessel am Gampberg, der in der Saison 2003/04 in Betrieb
genommen
worden ist, hat man u.a. eine neue Skiroute erschlossen, die wir wegen
der
schlechten Schneebedingungen außerhalb der Pisten aber erst Ende
2007 unter die Lupe nehmen konnten. Allerdings erscheint mir dieser
Sessel überdimensioniert.
Zwar gewinnt ein Gebiet an Reiz, wenn man nicht dauernd die Beine
abgerissen
bekommt
und Sessel die alten Schlepper ersetzen, aber die
Größenordnung
sollte man wahren...
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Der Test
hinsichtlich
der Schönwettertage, der bislang noch ausstand, folgte Silvester
2005: Nach anhaltenden Neuschneefällen fahren wir an den Rendl,
der wie erwartet nicht überlastet ist und wesentlich weniger gute
Fahrer anzieht als die Tourenabfahrten um den Schindlergrat. Der Hit:
Während der Schindlergrat geschlossen bleibt, finden wir am Rendl
sehr gute Bedingungen neben der Piste vor - und nutzen diese auch. Auf
diesem Weg: «Schöne Grüße an Bruno, Iris und
André!». Tiefschneefahrer.
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