Stuben am Arlberg

Der Albonagrat


Stuben am Abend (Anfang Januar)Man erreicht St. Anton von Westen kommend über den Arlbergpass oder durch den Arlbergtunnel (etwa € 11.- für die einfache Fahrt). Wer nur als Tagestourist anreist, der ist gut beraten, den Wagen kostenlos in Stuben stehen zu lassen und von dort aus das Gebiet zu erkunden. Dazu nimmt man den Lift zum Albonagrat, den man an der Mittelstation (1. Sektion) verlassen kann. Von hier aus gibt es eine Pistenverbindung bis zur Alpe Rauz. Bei dieser Variante erspart man sich die Serpentinen mit dem Wagen.
Auf Albona*
Der Geheimtipp des Gebietes ist der Albonagrat. Hier, genau über dem Arlbergtunnel, gibt es nur sehr wenige Pisten, aber die haben es in sich. Als Tourenabfahrt im Lift- und Pistenplan eingezeichnet, sind sie doch zu gut präpariert um als Skirouten zu gelten. Immerhin kann man sich hier austoben, weil die Steilheit der Pisten eine extreme Geschwindigkeit erlaubt. Bei gutem Schnee gibt es hier einige Felskanten neben der Piste, bei deren Überwindung man 100% Gefälle überschreitet. Zudem ist die kleine Hütte ganz oben auf dem Albonagrat, zu der man am Ende etwa 100 Meter laufen muss, die preiswerteste Hütte des Arlbergs!
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Je nach Witterung werden Teilabschnitte gefährlich glatt. Leider gibt es ein lägeres Laufstück für Snowboarder, wenn man von der Bergstation des Albonaliftes (2. Sektion) zur Rauzalpe hin abfährt. Zudem «hängt» die Talabfahrt, sodass man mit dem Snowboard nicht so recht eine ideale Linie findet und relativ stark auf das Fahren auf einer Kante verpflichtet wird. Dennoch eine großartige Abfahrt!
Abend am Schindlergrat*
Wer einmal die 6,4 Kilometer vom Schindlergrat bis nach Stuben gefahren ist, wird diese Piste ins Herz geschlossen haben. Bei Sulzschnee verwandelt sich der ganze Weg in ein Wellenmeer, eine einzige, einzigartige Buckelpiste, aber so weich, dass ein Sturz kaum schmerzt. An der Rauzalpe trennen sich die Wege zum Valfagehrlift und nach Stuben, wo man sich vor dem Ort links hält und dann direkt am Parkplatz landet. Besonders eindrucksvoll ist eine Abfahrt am Abend. Dazu verweilt man (im Januar) auf der Ulmer Hütte, bis der Pistenkontrolldienst die Skifahrer von der Hütte vertreibt. Bis Stuben hat man freie Bahn, muss dafür aber bereits mit Pistenbullies rechnen, die die Piste präparieren.