Nachwort: Der Skiclub Bingen in St. Anton

Anfang März 1998


Februar 1998: Wie so oft begann die lange Geschichte unserer Reisen nach Sankt Anton mit dem Binger Skiclub.
Teil der Reisegruppe vom März '98*
Diesmal hat der Binger Skiclub sein Quartier in Flirsch am Arlberg aufgeschlagen, mit dem Skibus gute 20 Minuten Fahrt. Ich staune nicht schlecht, wie weit wir hier von den Bahnen des Arlbergs entfernt sind. Aber das Hotel Troschana ist sehr schön, hat große Zimmer und einen gewissen Komfort, verfügt über eine Sauna, die wir so intensiv nutzen, daß das Personal mit Handtüchern nicht mehr nachkommt, hat einen großen Skiraum und sogar ein ganzes Fitness-Center, das wir aber wegen hinreichender sportlicher Betätigung am Berg nicht weiter in Anspruch nehmen. Ein empfehlenswertes Haus.
*
Abends gibt es Kaminmusik mit Stefan (Les Patrons) - und so kommt fast immer gute Stimmung auf. Bei besonders guter Sangesleistung läßt der Chef des Hauses auch mal eine Runde Obstler springen!
*
In diesem Jahr treffen wir schwierige Bedingungen an. Viele Pisten sind eisig und nicht nach dem Geschmack eines Snowboarders. Am Rendl sind die Pisten so hart, dass ich mir auch etwas anderes vorstellen könnte. Immerhin trainiert dieser Tag, an dem ich allein in die Riffelscharte fahre und - mangels guter Kanten - fast hilflos über das blanke Eis herunterschlittere. Trotzdem ist es ein Erlebnis, ganz allein in einem Sessellift einem unbekannten Ziel entgegenzufahren. Der Albonagrat weist mit seiner sehr breiten Nordabfahrt eine extrem schnelle und fast nie weicheDer Kurvengeist von Sankt Anton Piste auf. Wenn es richtig kalt wird,  wie in diesem Jahr, muss man als Fahrer eines Snowboards schon mächtig gegensteuern, um auf dem Brett zu bleiben.

Dank...

...sagt man den Organisatoren und Begleitern einer Reise. Und der Skiclub hat sich dazu wieder etwas sehr Originelles einfallen lassen: Ein passendes Getränk für den Flachmann (vom vorigen Jahr?). Fast möchte man meinen, der Kurvengeist von St. Anton schwebe bereits über den Köpfen. Und so nimmt diese Geschichte doch noch ein recht erfreuliches und fröhliches Ende.