Silvretta Nova
Ein kompaktes Skigebiet
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In
vier Jahren haben wir die Silvretta Nova nun schon fünfmal
besucht.
Daher ist es wohl angebracht, das eine oder andere Wort über
dieses
Gebiet zu verlieren.
Wenn man das erste Mal den ADAC Skiatlas aufschlägt, dann wird
man feststellen, dass dieses Gebiet mit der Wertung 4 (von 5) versehen
wird. Das ist sicherlich auch gerechtfertigt, denn weder erreicht die
Silvretta
Nova das Niveau von Zermatt, Val
d'Isère, Avoriaz, Verbier
oder Klosters/Davos,
noch sind
die Pisten öde und langweilig. Ob als Anfänger in
der zweiten Skiwoche oder als Buckelpistensau - man kann sich hier
wirklich
wohl fühlen.
Hinzu kommt, wie im Abschnitt über die Hütten, für die
die Nova Stoba stellvertretend
stehen
mag,
noch beschrieben werden wird, dass die Gastronomie auf den beiden
Berghügeln
so ziemlich das beste ist, was man von einem so großen Gebiet
erwarten
kann.
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Silvretta
Nova ist auch ein Skigebiet für Kinder, vor allem, weil es ein
kompaktes
Gebiet ist, in dem Eltern zwischen dem äußersten Punkt und
dem
Treffpunkt der Skischulen ohne Mühe hin- und herpendeln
können.
Und so ganz ohne Erfolg scheinen die Skischulen ihren Unterricht auch
nicht
abzuhalten, denn unsere Kinder fahren bereits nach wenigen
Skischuljahren
ohne die geringsten Probleme die schwersten denkbaren Pisten: "Wir
finden,
die schwarze 201 ist
allenfalls blau!"
Und noch'n Zitat. Auf die Frage, wo sie denn so gut Ski fahren gelernt
haben, antworten sie wie aus einem Mund: "Bei Hans
Mayer!"
Die Silvretta Nova tut auch in Punkto Attraktionen etwas für
Kinder.
Fast in jedem Jahr gibt es ein Schneebauwerk. Einmal war das eine
überlebensgroße
Milka-Kuh, dann eine Burg, ein Gesicht mit Zunge als Rutsche
oder
ein VW New Beatle. Meistens bieten diese Schneewerke den
Kindern
in der Mittagspause eine willkommene Spielgelegenheit.
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Zum Skipaß ist noch zu sagen: Der Skipaß der
Silvretta Nova ist mit einer Datenbank
verbunden, die für alle Skipässe ab 7 Tage Gültigkeit
das
Passbild des Besitzers speichert, welches mit einer Art Webcam an der
Kasse
aufgezeichnet wird. Geht der Besitzer durch die Sperre, so bringt der
Computer
das Bild auf einem Monitor zur Anzeige.
Natürlich kann man den Skipass auch nicht mit der Eurocard
bezahlen.
Das müssten die Verantwortlichen in Verbier
oder Zermatt einmal hören...
1 Die
Nummerierung ist historisch. Nachdem das Hochjoch neu erschlossen
wurde, hat man die Pisten umnummeriert und aus der 20 ist die 44
geworden.
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