Gaschurn
Am Vorabend des Jahres 2000
|
Der
Gaschurner Berg am frühen Abend des 31.12.1999.
"Jahrtausendwechsel"
für die einen, ein ganz normales Jahresende für die anderen.
Unterhalb der Häuser wird in der Nacht die Jahreszahl abgebrannt.
Die Schneekappe auf dem Mauerpfosten zeugt von einem besonders
schneereichen
Weihnachtsfest - leider begleitet von verheerenden Stürmen. Dass
ich
über eine Stunde in einer der Valisera-Gondeln fest sitze,
erscheint
mir angesichts der Katastrophen in Südwestfrankreich eher harmlos.
Immerhin werden auf den Bergen Windgeschwindigkeiten um 200 km/h
gemessen. Gaschurn entkommt dem Drama ungeschoren. Und eines muss man
zugeben:
Wenn der Schnee einmal gefallen ist, dann ist er großartig!
*
Blick
auf die Pension Sohler, wo wir schon einige Jahre zu Gast sind. Zentral
gelegen, können die Kinder auch allein nach Hause finden, wenn sie
früher von der Skischule zurück kommen. Vom Balkon vor dem
Aufenthaltsraum
haben die beiden schon manche Silvesterrakete in den Nachthimmel
geschossen.
Fünf Jahre Skischule in Gaschurn, dazu die Erfahrungen von Avoriaz, Alpe
d'Huez, Les
Deux-Alpes, Verbier,
Saas Fee und Zermatt,
und - last but not least - ein Übungsleiter wie Hans Mayer vom
Skiclub Bingen haben die
Kinder
geprägt. Natürlich haben die beiden nicht nur Spaß am
Ski
fahren - sie wollen dabei auch was erleben. Und von diesen Abenteuern
zeugt
ein Lied, dass wir nach einer besonders harten Abfahrt im Tiefschnee
geschrieben
haben, eine Art Silvretta-Nova-Heimatlied. |
|