Gaschurn
ist ein kleiner Ort kurz vor dem Ende der Straße ins Montafon, da
wo die Wintersperre der Silvretta Hochalpenstraße eine Sackgasse
bildet. Nur Partenen liegt noch weiter im Talschluss.
Es gibt hier eine ganze Reihe von Hotels, Pensionen und Appartements.
Zentral gelegen zur Nova Alpe, ist der Ort schon seit etwa 25 Jahren
ein
Skiort; damals gab es einen eisig kalten 1er-Sessellift vom Ort zur Nova
Stoba. Heute schafft eine 6er-Gondel etwa 3500 Personen/Stunde
bergauf.
Sicherlich gibt es schönere Orte im Montafon, aber das ist
Geschmacksache.
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Nun ist Gaschurn nicht der Ort, der in Puncto Gaststätten
mit
anderen Skiorten konkurrieren kann. Es ist schon ein mittleres
Abenteuer,
abends einen Platz in einem der wenigen guten Restau's zu ergattern.
Mit
Kindern wird das dann noch schwieriger. In diesem Jahr (98/99) landen
wir
wieder im Rössle, na ja, nicht die schlechteste Adresse. Da ich
verstehen
kann, daß die Kinder müde werden, wenn das Essen auf sich
warten
läßt, bin ich immer wieder sauer, wenn wir um sieben
losgehen
und erst um halb neun essen können.
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Gaschurn begrüßt in der Regel mit viel Knallerei das neue
Jahr.
Wir werfen Knallerbsen und jagen Raketen in die Luft. In der Nähe
ist eine Fete mit Musik - und auch dort wird heftig geknallt.
Das Jahreszahlabbrennen ist in diesem Jahr früher - oder
findet früher statt - und so verpassen es viele. Wir achten
darauf,
dass wir trotz aller Feierei am nächsten Morgen wieder fit sind -
und auch ich würde es bedauern, wenn ich am Neujahrstag einen
solchen
Schädel hätte, daß ich nicht Ski fahren könnte.
Also
bleibe ich eisern, auch wenn nach dieser langen Nacht und einigen
Gläsern
Sekt derselbe immer ein wenig brummt. Denn einer der schönsten
Fahrtage
über den Jahreswechsel ist ein sonniger Neujahrsmorgen.
Dann
(und nur dann) ist die Nova menschenleer... |
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