Saalbach-Hinterglemm
Am Nordkamm des Skigebiets
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Wer mit der Asitzbahn von Leogang
herüberfährt oder von dort zurück, der tut gut daran,
direkt auf den Karlift zu zielen, der den Skifahrer ohne
Umwege und ohne Wartezeiten an der Mittelstation der
Schönleitenbahn auf den Wildenkarkogel hinaufbringt, von
wo man, wenn man konsequent der Piste 52 folgt, direkt an die Bernkogel
Sesselbahn heranfahren kann. Wer statt dessen der WM Strecke folgt,
endet an Bauers Skialm und muss von dort entlang des Ortsrands
seine Bretter tragen.
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Der erste Tag in Saalbach mit seinen von der Streckenführung her
unbekannten Pisten bringt uns gleich einige Überraschungen. Wir
nehmen den 3er Sessel zum Bernkogel, der zwar auf den ersten Blick als
sehr ausgelastet erscheint, aber von einem freundlichen aber auch sehr
bestimmten Herrn der Bergbahnen nachhaltig mit drei Personen
gefüllt wird. So komme ich, der ich das Verfahren bei vollen
Liften zutiefst begrüße, mit einem englischen Ehepaar in
einen Sessel, die mir vom Vallée Blanche in Chamonix
berichten und dort geführte Snowboardtouren gesehen haben wollen.
Bisher dachte ich, dass das Tal wegen der extremen Schwierigkeiten vor
allem den Skifahrern vorbehalten sei.
 *
Das Rennen geht weiter. Wir ahnen es nur noch nicht. Irgendwo auf der
Abfahrt zwischen dem Reiterkogel und dem Sessellift zum Hasnauer Kopf
treffen wir auf zwei Snowboarder, mit denen wir ins Gespräch
kommen. Wir suchen nur nach einer angenehmen Hütte für die
Mittagspause - und sie empfehlen uns die Walleggalm, weil
«die Hochalm immer so voll» sei.
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An dieser Stelle möchte ich mich bei den beiden entschuldigen,
weil wir angekündigt hatten, ihnen zur Alm nachzufahren. Aber klar
ist auch, wer vor oder hinter uns her fahren will, der tut gut daran,
Gas zu geben. Wir verlieren die beiden an der Hochalm Sesselbahn aus
den Augen, was auf dem kurzen Teilstück kaum zu glauben ist. Aber
vor allem der weibliche Part scheint nicht folgen zu können. Wir
lassen die Kanten noch einmal aufglühen, damit wir uns an der Walleggalm
dann kurz an ihnen die Hände wärmen können. Und das
ist auch nötig, weil wir beim Anblick der Warteschlange vor der
Essensausgabe die blanke Krise kriegen: «Was geht?», frage
ich meinen Sohn im Stil der Rapper. «Willst Du hier
überwintern?», fragt er zurück. Und so bleibt das
einzig Warme an diesem Mittag die Temperatur unserer Kanten: «Die
schwarze 14?». |
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