
Mittags
gab es als Verpflegung Lunchpakete von der Pension. Wir konnten uns
auch
etwas kaufen, allerdings von unserem Taschengeld. Die Mittagspause war
am ersten Tag noch sehr spannend, denn die Anfänger kamen mit der
Gondel nach oben und konnten uns von ihrem ersten Skitag berichten. Und
sie machten schnell Fortschritte: die Ersten fuhren schon am zweiten
Tag
mit der Gondel nach oben und dann die blaue Talabfahrt, die für
Anfänger
sicher gar nicht so einfach zu fahren ist, jedenfalls wäre sie
wegen
der langen Ziehwege für Snowboarder der Tod gewesen.
*
Am dritten Tag fuhren wir mit dem Skibus in einen anderen Teil des
Skigebietes:
nach Piz-Schöneben in Italien. Das ist ein sehr kleines Skigebiet,
aber übersichtlich für Anfänger und prädestiniert,
um kleine Übungen zu machen.
*
So klein das Gebiet auch war, sahen wir die Anfänger kaum fahren,
da wir die meiste Zeit in den Schleppern verbrachten und auf der Piste
dann so schnell waren, dass wir uns nicht umschauen konnten. Am
Freitag,
dem letzten Tag unserer Reise, hatte ich dann als einer von fünf
Gruppenleitern
im Rahmen einer Ski-Rally doch noch einmal die Gelegenheit, die
Anfänger
zu beobachten. Wir waren zwei «Profis», eine
Fortgeschrittene
und fünf Anfänger, deren Fahrkönnen ich mir dann ganz
genau
ansehen konnte. Zusammen lösten wir die Knobelaufgaben in der
Hütte,
gingen dann alle zusammen auf die Piste und fuhren zu den anderen
Hütten,
um die letzten Aufgaben zu lösen. Das machte mir und den Anderen
sehr
viel Spaß, auch wenn wir die Letzten geworden sind. An diesem
Nachmittag
durften wir dann endlich fahren mit wem wir wollten, ob Anfänger
oder
Fortgeschrittene.
*
Die Abendgestaltung war uns ja selbst überlassen, ob wir ausgehen
wollten oder nicht, nur um 23.00 Uhr mussten wir leise auf unseren
Zimmern
sein. Am Freitag gab es eine Abschiedsparty im Partykeller. Und obwohl
man sich nach Hause sehnte, wollte man irgendwie nicht richtig da weg.
Es war eine tolle Fahrt!