...scheint
Torsten zu sagen. Und so ist es auch. Unsere Gruppe besteht diesmal aus
meiner Frau, mir und zwei Arbeitskollegen mit durchaus
unterschiedlichen
Vorkenntnissen. Während der eine, Frank, die Kunst des Skifahrens
beherrscht und die Reise allenfalls als eine Trainingseinheit
betrachtet,
ist unser Snowboarder ein blutiger (nicht «blutender»)
Anfänger.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich so weit von diesem Punkt
entfernt bin, dass ich, bei Schneeverhältnissen wie diesen (Sonne,
weicher Schnee) überhaupt keine «rote» Piste ausmachen
kann, wenn man
von der Buckelpiste zu Übungszwecken einmal absieht, die direkt
unter
der «Zweiländerbahn» liegt, dem Lift hinauf zur
Kanzelwand.
*
Für diese Aussage wäre ich sicherlich gesteinigt worden,
wäre
ich den Skifahrern nicht entkommen. Aber für Torsten muss ich
umdenken.
Ich habe ihm versprochen, zumindest einen Tag in seine Ausbildung zu
investieren
und sehe nun unter den gegebenen Umständen ein, dass das Fellhorn
definitiv nicht der richtige Ort ist, um mit
einem Anfänger mit sehr geringen Vorkenntnissen am ersten Tag zu
üben.
Denn was mir recht harmlos vorkommt, ist für diejenigen, die ihre
ersten Bögen drehen müssen, ein nicht gerade einfaches
Revier.
Die Pisten am Fellhorn sind zwar kurz aber auch recht steil, so dass es
auch bei weichem Schnee hin und wieder den letzten Mut erfordert, die
Kurve
zu nehmen.
*
Immerhin entschädigen eine ganze Reihe von Bergrestaurants mit
guter
Küche und vertretbaren Preisen für die Strapazen und sorgen
dafür,
dass man für die Stärkung «zwischendurch» nicht
endlos
weit fahren muss. Ich nutze die Pausen meines Schützlings, um die
Buckelpiste zu fahren und nach alternativen Strecken zu suchen, aber so
richtig «anfängerblau» ist hier keine Piste. |