Ober­gur­gl/Hoch­gurgl

Das Ski­ge­biet am En­de des Ötz­tals

Obergurgl/HochgurglNach­dem ich das The­ma «Ober­gurgl» für das span­nen­de The­ma der Be­stim­mung von Pis­ten­län­gen mit­tels GPS über 7 Mo­na­te zu­rück­ge­stellt ha­be, kom­me ich jetzt, we­ni­ge Ta­ge vor dem nächs­ten Win­ter­ur­laub, der we­gen der Schnee­ar­mut die­ses Win­ter nicht nach ei­nem sol­chen aus­sieht, da­zu, die Ge­schich­te zu Pa­pier zu brin­gen. Der Ski­ser­vice muss war­ten.
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Die Gur­gl­zwil­lin­ge wer­ben wohl nicht zu­letzt we­gen der nach Nor­den ori­en­tier­ten Pis­ten in gro­ßer Hö­he mit ei­ner un­über­trof­fe­nen Schnee­si­cher­heit, was man leicht nach­voll­zie­hen kann, denn das Ski­ge­biet dehnt sich zwi­schen 1800 m an der Hoch­gur­gl­bahn bis zu 3000 m am Wurm­kogl aus, wo­bei prak­tisch al­le Ab­fahr­ten ober­halb von 2000 m lie­gen. Nach An­ga­ben der Berg­bah­nen sind die Pis­ten bis zur höchs­ten Hö­he hin­auf be­schneibar. Auch in ex­trem schnee­ar­men Win­tern soll man hier noch fah­ren kön­nen. Da­bei ist kein Glet­scher im Spiel.
Obergurgl/Hochgurgl*
Gurgl und Söl­den bil­den ei­nen lo­cke­ren Ver­bund, in dem man auf Skipäs­se ab ei­ner ge­wis­sen An­zahl von Ta­gen für im­mer­hin 10 Eu­ro Zu­schlag (2006) ei­nen Ski­tag im je­weils an­de­ren Ski­ge­biet hin­zu be­kommt. Wie schon in der Ge­schich­te über Söl­den er­wähnt, tä­te es bei­den Ski­ge­bie­ten gut, wür­de man die­sen Zu­sam­menschluss sei­tens des Mar­ke­tings of­fen­si­ver pro­pa­gie­ren und zu­dem auf den Zu­schlag ver­zich­ten. Viel­leicht liegt es an der Ex­klu­si­vi­tät von Gurgl oder an der Aus­rich­tung von Söl­den auf den Après-Ski, dass dies nicht ge­schieht. Da­bei wür­den sich die bei­den An­sät­ze sehr gut ver­tra­gen.