Ober­gur­gl/Hoch­gurgl

Ho­he Mut - Ei­ne an­sprucks­vol­le Tou­ren­ab­fahrt

Obergurgl/HochgurglMit der Tou­ren­ab­fahrt an der Ho­hen Mut ver­fügt das Ski­ge­biet von Ober­gurgl über ei­ne wirk­lich an­spruchs­vol­le Pis­te, die be­son­ders dann ih­ren Reiz ver­sprüht, wenn die Bu­ckel ver­eist sind. Ich neh­me sie am Vor­mit­tag un­ter das Snow­board, aber ich kann au­ßer der Fest­stel­lung, dass es sich un­ter den ge­ge­be­nen Um­stän­den um ei­ne gro­ße Her­aus­for­de­rung han­delt, kei­nen wirk­li­chen Spaß er­ken­nen. Da­für wer­de ich dann am Nach­mit­tag ent­schä­digt, als die Bu­ckel wei­cher sind und der Schnee an der Kan­te si­gni­fi­kant we­ni­ger Lärm macht. Wer gar kei­ne Er­fah­rung mit Bu­ckel­pis­ten hat, soll­te da­her un­be­dingt die Ta­ges­zeit be­ach­ten.
Obergurgl/Hochgurgl*
Die Ho­he Mut wird von ei­nem Ei­ner­ses­sel er­schlos­sen, der we­gen der of­fen­sicht­lich ge­rin­gen Be­geis­te­rung des durch­schnitt­li­chen Gasts für Bu­ckel­pis­ten eben­falls nicht zu War­te­zei­ten neigt. Da­her schwebt man für ei­ne Wei­le Mut­ter­see­len al­lein mit ei­nem Old­ti­mer von Lift den Berg hin­auf. Oben gibt es ein Re­stau­rant, das Ho­he Mut Häusl, des­sen traum­haf­ten Aus­blick auch dann se­hens­wert ist, wenn man sich für ei­ne Ab­fahrt nicht er­wär­men kann. Das Lift­per­so­nal dürf­te dar­an ge­wöhnt sein, dass ei­ni­ge der Gäs­te auf dem­sel­ben Weg ins Tal zu­rück­fah­ren, auf dem sie ge­kom­men sind.
Obergurgl/Hochgurgl*
Noch ei­ne Spur wei­ter in Rich­tung Tal­schluss be­fin­det sich die Stein­mann­bahn, die die Schön­wies­hüt­te und zwei kur­ze ro­te Pis­ten be­dient. We­gen ei­ner Verab­re­dung zur Mit­tags­pau­se und der fort­ge­schrit­te­nen Ta­ges­zeit muss ich be­dau­er­li­cher Wei­se auf die Er­kun­dung die­ses Pis­tena­re­als ver­zich­ten. Von der Ne­der­hüt­te fah­re ich hin­un­ter in den Ort an die Roß­kar­bahn, die mit zwei Sek­tio­nen die Ver­bin­dung zum Top Ex­press her­stellt.