Zürs

Son­ni­ge Pis­ten bis zum Abend

Tiefschnee am ArlbergWir ha­ben be­reits einen har­ten Tag hin­ter uns, als wir die Gon­del am Rü­fi­kopf ver­las­sen und uns auf den Weg nach Zürs ma­chen. Da ich die blaue 38 als er­bärm­li­che, stets am Hang ent­lang ge­hen­de Pis­te in Erin­ne­rung ha­be, die einen Snow­board­fah­rer zur Verzweif­lung trei­ben kann, neh­men wir dies­mal die ro­te 38a, die sich als gu­te Tra­ver­se be­weist. Wir be­fin­den uns hier auf dem letz­ten Drit­tel un­se­rer Run­drei­se.
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Der He­xen­bo­den gilt, zu­sam­men mit dem Tritt­kopf, als ei­nes der Schmuck­stücke des Ski­ge­biets - und so se­hen wir das auch. Wir fah­ren we­gen der fort­ge­schrit­te­nen Zeit nicht mehr zum Tritt­kopf hin­auf, der nur mit ei­ner Luft­seil­bahn zu er­rei­chen ist. Aber die Ne­ben­stre­cken am He­xen­bo­den-II-Lift ent­schä­di­gen da­für, dass die­ser Tag bald zu En­de ge­hen wird. Dass Blick auf Lech die Son­ne uns hier noch ein­mal ver­wöhnt, zeigt uns, dass wir ge­nau das Rich­ti­ge ta­ten, als wir am Mor­gen die Run­drei­se wähl­ten. Wir ha­ben die ca. € 35.- für den Ta­ge­ss­ki­pass gut in­ves­tiert. 2006 ist der Preis auf 40 Eu­ro an­ge­stie­gen.
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Fe­lix spricht nicht viel, er fährt lie­ber. Dann aber der Satz, der die­sen Tag all­um­fas­send be­schreibt: «Ich glau­be nicht, dass es heu­te in Lech Vie­le ge­ge­ben hat, die so viel ge­fah­ren sind wie wir.»