Zürs

Sonnige Pisten bis zum Abend


Tiefschnee am ArlbergWir haben bereits einen harten Tag hinter uns, als wir die Gondel am Rüfikopf verlassen und uns auf den Weg nach Zürs machen. Da ich die blaue 38 als erbärmliche, stets am Hang entlang gehende Piste in Erinnerung habe, die einen Snowboardfahrer zur Verzweiflung treiben kann, nehmen wir diesmal die rote 38a, die sich als gute Traverse beweist. Wir befinden uns hier auf dem letzten Drittel unserer Rundreise.
*
Der Hexenboden gilt, zusammen mit dem Trittkopf, als eines der Schmuckstücke des Skigebiets - und so sehen wir das auch. Wir fahren wegen der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr zum Trittkopf hinauf, der nur mit einer Luftseilbahn zu erreichen ist. Aber die Nebenstrecken am Hexenboden-II-Lift entschädigen dafür, dass dieser Tag bald zu Ende gehen wird. Dass Blick auf Lechdie Sonne uns hier noch einmal verwöhnt, zeigt uns, dass wir genau das Richtige taten, als wir am Morgen die Rundreise wählten. Wir haben die ca. € 35.- für den Tagesskipass gut investiert. 2006 ist der Preis auf 40 Euro angestiegen.
*
Felix spricht nicht viel, er fährt lieber. Dann aber der Satz, der diesen Tag allumfassend beschreibt: «Ich glaube nicht, dass es heute in Lech Viele gegeben hat, die so viel gefahren sind wie wir.»