Kitz­bü­hel/Kirch­berg

Das Fa­zit ei­ner Wo­che

Kitzbühel/Kirchberg Wenn es sich er­gibt sit­zen wir abends auf der Och­salm, ei­ne Hüt­te in  ex­po­nier­ter La­ge, und las­sen den Tag Re­vue pas­sie­ren. An den Hüt­ten wird es nicht lie­gen, wenn ei­nem das Ski­ge­biet nicht ge­fällt. Eher wird der Snow­board­fah­rer be­kla­gen, dass es vie­le Flach­stücke gibt, die zum Aus­s­tei­gen aus der Bin­dung zwin­gen. Be­son­ders är­ger­lich ist, wenn das nach ei­ner der span­nen­de­ren Pis­ten pas­siert. Vie­le Ab­schnit­te er­for­dern ei­ne ho­he An­fangs­ge­schwin­dig­keit, so­dass es An­fän­ger schwer ha­ben dürf­ten. Pass Thurn ist ein Syn­onym da­für.
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Das Ni­veau der Pis­ten ist in Ord­nung, die schwar­zen blei­ben et­was hin­ter den Er­war­tun­gen zu­rück mit Aus­nah­me am Stein­berg­ko­gel. Wir ha­ben prak­tisch kei­ne Bei­na­he­un­fäl­le in die­ser Wo­che. Ob­gleich we­nig los ist fliegt den­noch der Hub­schrau­ber Ret­tungs­ein­sät­ze. Zu­dem bin ich als Snow­boar­der in der Min­der­heit. Mei­ne Ver­let­zung am Fuß lässt mich da­von ab­se­hen, das Ge­biet auch als Ski­fah­rer zu er­kun­den. Mein Ziel, ein Jahr Snow­board zu fah­ren, ha­be ich aber er­reicht.
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Das Kitz­bü­he­ler Horn und der Stuck­ko­gel sind so­ge­nann­te «Tou­ren- und Na­tur­schnee­res­er­va­te», die ih­re Talor­te in Kitz­bü­hel und Au­rach ha­ben. We­gen der La­ge der Hän­ge zur Son­ne und der nun schon fort­ge­schrit­te­nen Jah­res­zeit ver­zich­ten wir auf einen Be­such dort. Mit ei­nem Hö­hen­un­ter­schied von knapp 1200 m und der Aus­sicht auf Ski­rou­ten wä­re es ein idea­les Ge­biet für das Snow­board. Soll­te ich es noch ein­mal frü­her im Jahr nach Kitz­bü­hel schaf­fen, ich ver­spre­che, dass ich dort fah­ren wer­de!
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Wir bu­chen be­vor­zugt ei­ne Pen­si­on oder ein Ho­tel Gar­ni, da wir abends ger­ne noch einen Bum­mel ma­chen und zum Es­sen ge­hen. Nach 20 Uhr wird es zu die­ser Jah­res­zeit in Kirch­berg aber eng mit dem An­ge­bot, da­her wäh­len wir am En­de die­je­ni­gen Re­stau­rants, die uns noch ein Es­sen be­reit stel­len. Aus­ge­fal­len und ei­ne Emp­feh­lung Wert ist die Kup­fer­stu­be, die so gut be­sucht ist, dass wir das Ge­fühl nicht los wer­den, dass Wir­tin Hil­de­gard froh ist, dass wir für so spä­te Zeit re­ser­vie­ren. Per­fekt!
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Die In­ter­net­prä­senz der Berg­bah­nen Kitz­bü­hel wid­met ei­ne gan­ze Sei­te den Aus­zeich­nun­gen, die sie be­kom­men ha­ben will. Da es kei­ne of­fi­zi­el­le und über­par­tei­li­che Or­ga­ni­sa­ti­on gibt, die so et­was be­ur­teilt, be­trach­te ich die­se Sprü­che mit Vor­sicht. Im Ge­gen­teil: Es hat sehr lan­ge ge­dau­ert, bis die Berg­bah­nen ih­re ver­al­te­ten An­la­gen mo­der­ni­siert ha­ben. Und wer ei­ne Ski­line-Num­mer auf sei­nen Ski­pass druckt, die­sen bei Ver­lust aber nicht ge­gen ei­ne Be­ar­bei­tungs­ge­bühr er­setzt, ver­hält sich in ho­hem Ma­ße kun­de­nun­freund­lich! So et­was ge­hört sich heu­te ein­fach nicht mehr!