Angelegt wurde die Bahn, um die Teilgebiete
Kitzbühel und Jochberg ohne Skibus zu verbinden, der früher
zumindest auf der Rückfahrt vom Pass Thurn erforderlich war. Wer
allerdings an einem Tag mehr plant als nur diese
«Skisafari», der tut ohnehin gut daran, in eine Richtung
den Skibus zu nehmen. Denn die Umlaufgondel erfordert wegen der
großen Länge einiges an Zeit und die Zubringer sind ein
echtes Nadelöhr.

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Die Bezeichnung «Dreiseilbahn», von der die
gewöhnungsbedürftige Abkürzung «3S»
herrührt, ist nur dann richtig, wenn man das Zugseil
mitzählt. Richtig ist, dass die Bauart einer Gondelbahn
ähnelt, wobei hier lediglich am Ende der Fahrt die Gondeln aus dem
Doppeltragseil gehoben und zur Einstiegsplattform geführt werden.

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Immerhin beträgt der Abstand zwischen den inneren Stützen 2,5
Kilometer, weshalb die Konstruktion mit nur drei Stützen auskommt.
Insgesamt ist die Bahn, die von Doppelmayr gebaut wurde, 3,7 km lang.
Zurzeit wird sie mit 19 Kabinen betrieben, die jeweils 30 Personen
aufnehmen können. Im Endausbau sollen 24 Kabinen bis zu 4200
Skifahrer pro Stunde befördern können.