Kitzbühel / Kirchberg
Ein Tag im Skigebiet um Hahnenkamm, Pengelstein und Pass Thurn
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Der Name Kitzbühel prangt auf dem Wappen «Best of
the Alps». Der Ruf
des Hahnenkammrennens ist ungebrochen. Und doch treffe ich in diesem
berühmten Skiegebiet auf die im Durchschnitt schlechtesten
Beförderungsanlagen, die mir in 30 Skigebieten begegnet sind,
meist
nicht kuppelbare Sessel, die erbärmlich langsam dahin kriechen.
Sie
sind so langsam , dass ich die Mittagspause ausfallen lassen und statt
dessen den Skibus nach Pass Thurn nehmen muss, damit ich mein Ziel, den
zentralen Teil des Skigebiets an diesem Tag abzufahren, doch noch
erreiche. Der geübte Skifahrer realisiert sehr bald, dass die
überaus langsamen und an wesentlichen Stellen unterdimensionierten
Beförderungsanlagen einen großen Teil seiner Zeit kosten
werden.
Das Skigebiet gliedert sich, wenn man vom Gaisberg, südwestlich
von Kirchberg gelegen, absieht, in drei Teile. Diese sind Hahnenkamm/Ehrenbachhöhe/Pengelstein, das Herz des Gebiets, Kitzbüheler
Horn und Bichelalm (nur mit einem
Pistenbulli zu
erreichen, dann ein Tiefschneerevier) und das Gebiet am Pass Thurn mit
Bärenbadkogel und Wurzhöhe, über die die Rückfahrt
nach Kitzbühel erfolgt.
Wenn ich Kitzbühel einordnen
müsste, so würde ich das
Gebiet spontan mit Ischgl vergleichen, wobei
dort die Lifte wesentlich moderner sind und hier auf der Piste ganz
offensichtlich weniger gesoffen wird. Das von mir viel beschworene
«mittlere Fahrvermögen« mag an diesem Sonntag, der
sich durch exzellente
Schneeverhältnisse auszeichnet, vor allem von Münchnern
geprägt sein. Jedenfalls sind auffallend viele gute Fahrer
unterwegs. Aber anders als in Sankt Anton, wo sich in einer Buckelpiste
sofort zahlreiche Gestalten treffen, bin ich auf den schweren
Abschnitten der Streif allein unterwegs.
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