Kitzbühel / Kirchberg

Pass Thurn, mit 2000 m die höchste Höhe des Gebiets


Skigebiet am Pass Thurn
Fast hätte ich vergessen, den Skibus zu verlassen. Es war von Anfang an klar, dass man mit den langsamen, auch an weniger vollen Tagen zum Teil überlasteten Liftanlagen nicht bis zum Pass Thurn und zurück kommen würde. Und eine Mittagspause im leeren Skibus mit viel Platz zum ausbreiten erinnert mich an jene Tour «Zermatt an einem Tag», die auch nicht viel Zeit zum Essen gelassen hat.
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Es ist viertel vor zwei als ich im Lift zur Resterhöhe sitze. Was vollmundig als «Skisafari zum Pass Thurn» angekündigt wird, ist letztlich Rückfahrt vom Pass Thurneine Tour mit vielen langweiligen Querungen auf großer Höhe. Wer hier ein mittelmäßiger Snowboardfahrer ist, der muss sicherlich oft abschnallen. Das mag die vielen bissigen Kommentare in Foren über Kitzbühel erklären. Ich kann nicht bestätigen, dass die Beschilderung schlecht sei, aber dass die Trassenführung wegen der geringen Höhenunterschiede, der kurzen Pisten und der Weite der zu überbrückenden Strecke vom Pass Thurn zum Zweitausender zu wünschen übrig lässt, ist sicher richtig! Was hier als schwarze Piste markiert Wurzhöheist, wäre in Verbier allenfalls blau. Ich verzichte auf die erneute Auffahrt zum Gipfel, wie mir auch ein Blick auf die schwarze Piste am Trattenbachlift zeigt, dass sie gegen die FIS Slalom Innerwengen nicht konkurrieren kann. Das Gebiet entwickelt seinen größten Reiz vermutlich bei Neuschnee.
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Um viertel vor vier erreiche ich die Umlaufgondel 3S an der Wurzhöhe. Zusammen mit der Zeit, die ich für das Fotografieren verbrauche, erfordert die Überfahrt etwa 30 Minuten. Die riesigen Gondeln sind gut gefüllt, aber alle finden Sitzplätze. Der Schlepplift zur Ehrenbachhöhe muss heute Überstunden einlegen, aber ich Über Kirchbergbin nicht der Letzte, der hier liftet. Ich genieße die Abfahrt ins Tal, die ich standesgemäß mit der schwarzen 43 beende. Dass ich dafür am Ende einen Ziehweg fahren muss, der mich mehrfach aus der Bindung zwingt, stecke ich weg.
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Mein Fazit: Kitzbühel bietet ein großes und abwechslungsreiches Skigebiet, in dem man sich wunderbar erholen kann. Die antiquierten Liftanlagen sorgen dafür, dass man zwischen zwei schnellen Abfahrten stets genug Zeit zum Regenerieren hat.