Ischgl/Samnaun
Reisebericht aus einem Après-Skigebiet
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Es
ist wieder so ein Wochenende, dem ich lustlos entgegen sehe. Aber ich
weiß,
dass ich mich bewegen muss, also schlage ich Felix zwei Tage
Ischgl/Samnaun
vor. Und der wiederum organisiert eine Möglichkeit zum
Übernachten.
Um 5.45 Uhr klingelt der Wecker und eine dreiviertel Stunde später
sind wir unterwegs nach Osten. Der Sonnenaufgang kündigt einen
wunderschönen
Tag an.
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Zwei Stunden vergehen, ehe wir die mühsame Fahrt über den
Arlbergpass
hinter uns haben. Dafür wohnen wir nur wenige Meter von der neuen
Gondel zur Idalpe entfernt. Leider sind unsere Organisatoren noch nicht
im Ort, so dass wir von der einzig möglichen Ermäßigung
nicht Gebrauch machen können: Die Preisgestaltung beim Skipass ist
günstig für die, die in Ischgl wohnen, was dafür bei
einem
regulären Aufenthalt um so teuerer sein dürfte. Immerhin
ermäßigt
sich der Preis bei zwei Tagen bereits um € 8.50. Gegenüber dem
Arlberg ist der Skipass für Tagestouristen um einen halben Euro
günstiger.
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Aber das Geld für den Skipass wird auch wieder investiert. Die Beförderungsanlagen
sind die modernsten weit und breit und die Kapazität der 41 Bahnen
ist gewaltig. Lifte vom Typ "Kniekehlenhauer" gibt es nur noch
sehr
wenige. Die neue Umlaufseilbahn zur Idalpe namens Silvrettabahn,
die an zwei Seilen aufgehängt ist, schafft mit 18 Sitzplätzen
eine solche Menge an Personen weg, dass die verbleibenden 6
Stehplätze
wohl nur selten benutzt werden. Sie ist auch erheblich schneller als
die
alte Gondel, die Fimbabahn, die ab der Mittelstation parallel
verläuft
und schon bald weit hinter der neuen Bahn zurück bleibt. Sie ist
wohl
eher für die nahe der Talstation wohenenden Gäste eine
Alternative.
Die dritte Bahn im Bunde ist die Pardatschbahn, die noch 300
Höhenmeter
mehr überwindet und von der aus man zur Idalpe abfahren kann. Sie
erschließt mit den Pisten 4, 5 und 7 überdies die vielleicht
reizvollsten Pisten östlich des Höllenkars. |
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1.
Edition: März 2002
Aktualität: Januar 2003
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