Ischgl/Samnaun

Ein Fazit


Autobahnen am PalinkopfWer Ischgl für ein wenig verrückt hält, dem kann man nicht so recht widersprechen. Als ich den Frendenverkehrsverein, wenn auch zugegebener Maßen recht kurzfristig, wegen einer preiswerten Unterkunft am Wochenende per Internet anschrieb, belief sich ein durchschnittliches Angebot auf € 100 pro Nacht. Aber es waren auch € 240 darunter. Nach meiner ersten Million komme ich darauf zurück. Dafür hätte ich überall Beauty & Wellness hinzu buchen können. Aber wegen meiner geringen finanziellen Möglichkeiten muss ich mir die Bräune von der Sonne im Skigebiet holen.
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Die Pisten sind für gute und schnelle Carving Skifahrer optimal. Auch Anfänger finden wegen der mäßigen Neigung des Geländes hier ein reiches Angebot ...noch ein Bilderrätselund viele Gleichgesinnte. Einige Pisten haben aber auch Rasse, insbesondere wenn die Kanten einen Schliff nötig hätten. Wer gerne rast, der findet im Gebiet von Ischgl die mit Abstand besten Pisten. Samnaun bietet die weitaus einfacheren Varianten hierzu an.
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Die Talabfahrt gegen Abend entschädigt für manch fehlende Buckelpiste, zumal dort der aufgeworfene Sulzschnee hüfthohe Haufen formen kann, zwischen denen sich das blanke Eis bildet. Die nach Norden orientierte Lage der zum Teil steilen Abfahrt kann an kalten Tagen zu einem Eiskanal werden. Nicht umsonst sind die Gondeln ins Tal am Abend gut gefüllt. 
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Man kann das Skigebiet auf einen einfachen Nenner bringen:  «Ischgl/Samnaun ist ein schönes, großes, lautes und teueres aber auch hinreichend abwechslungsreiches, für Anfänger und Gelegenheitsfahrer optimiertes Genussskigebiet, dessen größte Herausforderungen außerhalb der Pisten liegen.»

Mit den rassigen Abfahrten von St. Anton, Zermatt, Verbier, Avoriaz und Val d'Isère kann das Gebiet aber nicht konkurrieren.