Das Skigebiet von Ischgl
Farbenlehre
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Zunächst
kann man den Eindruck gewinnen, dass das Fehlen schwarzer Pisten ein
weiteres
Kennzeichen dieses Gebiets sei. Zwar sind einige Pisten schwarz
ausgezeichnet,
aber man kann sich darüber streiten, ob das der Statistik dient
oder
der korrekten Einordnung. Dennoch kommt man, wenn man von der
Farbenlehre
einmal absieht, dann doch zu der Erkenntnis, dass es einige
anspruchsvolle
Pisten am Rande des Gebiets gibt. Hierzu zählen die 4, die 35 und
die FIS Abfahrt 34. Hier geht es recht steil zur Sache. Bei Neuschnee
dürfte
auch die Skiroute 39 einen gewissen Reiz entwickeln.
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Buckelpisten gibt es zwar auch, aber diese sind in aller Regel kurz und
nur mäßig steil. Außerdem gibt es kaum jemanden, der
sie
fährt. Das hat den unbestreitbaren Vorteil, dass sie auch immer
schön
leer sind. Pisten vom Kaliber einer Abfahrt durch das Mattunkar
oder einer "Normalabfahrt"
vom Schindlergrat zur Ulmer Hütte sucht man hier ohnehin
vergebens.
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"Der
Reiz von Ischgl muss in den Tiefschneeabfahrten neben der Piste
liegen!"
ist mein Gedanke am Ende des ersten Tages. Und dazu ist der Schnee
neben
der Piste zur Zeit einfach zu hart und zu mühsam, selbst für
das Snowboard. Aber dennoch finden Felix und ich eine Variante, die
echte
Freude aufkommen lässt: Wenn man bis Mittag wartet und am
Palinkopf
nicht rechts der Piste folgt, sondern links um den Ausstieg herum
dappt,
sozusagen über die Kante springt, kann man die Abfahrt nach
Samnaun
nicht nur drastisch verkürzen, indem man in der Falllinie
fährt,
nein, man kann zugleich auch den Spaß erheblich
vergrößern.
Der schwere Schnee macht diese Variante aber auch zu einer Abfahrt
für
die, die das Fahren neben der Piste üben. |
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