Das Skigebiet

Mittelschwere Pisten mit klingenden Namen


Das Skigebiet von Flaine ist sehr überschaubar - und doch wieder ziemlich zerzaust. Das liegt daran, dass sich mehrere Orte zu einem Skiverbund, dem Grand Massif, zusammengeschlossen haben. Die anderen Ortschaften liegen dabei an den äußeren Flanken des Talkessels. Im einzelnen sind das neben Flaine:
  • Les Carroz
  • Morillons
  • Samoens
  • Sixt
250 km präparierte Piste geben die Franzosen als Größe des Gebietes an. Für wahr, man kann hier ausgedehnt fahren. Und wenn man die über 900 Höhenmeter von der Bergstation der Téléphérique zurück zum Ort gefahren ist, dann weiß man, was man getan hat. 
Andererseits sind die Höhenunterschiede so auf das Gefälle verteilt, dass man auch als Anfänger mit den Pisten klar kommt. Bereits am Abend meines zweiten Tages auf dem Snowboard fahre ich die Abfahrt ohne Pause und ohne Sturz. Zwar brauche ich dafür ewig, aber die Geschwindigkeit kommt mit der Übung von ganz allein, sagt man.
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Wenn man in einem Skigebiet dem Mont Blanc wirklich nahe ist, dann hier. Dazu tritt man einfach aus der Bergstation der Téléphérique heraus. Der Anblick ist überwältigend. Noch einmal 1300 m müsste man aufsteigen, um mit dem Gipfel auf gleicher Höhe zu sein.
Das Skigebiet zeichnet sich dadurch aus, dass jede Form von Mittelstation fehlt. Hier fährt man ganz oder gar nicht, insbesondere bei schlechtem Wetter. Dadurch erreichen die längsten Pisten einen Höhenunterschied von etwa 1000 m. Die Pisten hier haben klingende Namen: Faust, Méphisto, Belzebuth, Fred oder Agate, Améthyste oder Démon. Letztere ist die Abfahrt am Téléski des Grands Vans, hierzu verweise ich kühn auf auf den gleichnamigen Höllenritt!

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