Der Höllenritt auf dem Grand Vans
Ein beinharter Schlepplift in Nebel und Schnee
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Nicht
immer ist das Wetter so gut wie auf diesen Bildern. Und von einem
solchen
Tag, an dem uns das ohnehin sehr wechselhafte Wetter einen heftigen
Streich
spielen sollte, handelt die folgende Geschichte.
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Hans hat das Programm noch nicht durch. Heute steht Les Carroz
an.
Und trotz schlechten Wetters und Regen im Ort sind wir unverdrossen mit
den Skiern unterwegs. Bis wir dann schließlich wieder den Tête
du Pré des Saix erreichen, hat es sich sich richtig
eingeschneit.
Der Seemann würde angesichts der Wolken wohl von einer "Suppe"
reden.
Nun, so kommen wir uns auch vor. Alles im Nebel und der Schnee so tief,
dass ich mich kaum zu fahren traue. Irgendwie überwinden wir dann
doch diese grauenvolle Tiefschneeabfahrt - und dann geht es erst
richtig
zur Sache!
*
Wir werden das, was dann folgt, später den Höllenritt
am Téléski
des Grands Vans nennen, einem Tellerlift ältest
möglicher
Bauart. Die Eisenstangen sind vereist und ich greife die erste Stange
heraus,
die mir sogleich aus den Händen gerissen wird. Die nächste
erwische
ich noch so eben, schiebe mir den Teller zwischen die Beine - und werde
hinfortgerissen. Ich bleibe auf den Beinen, die Fahrt geht weiter.
Durch den steten Wind und die schlechte Witterung haben sich Querrillen
in die Liftspur gegraben. Und über
solche hüpfen wir nun. Zwei
scharfe Kurven nimmt der Lift - und so auch wir. Jeder wird später
versichern, dass er sich wie verrückt an das Eisenrohr geklammert
habe! Und wie ein Wunder fällt auch niemand heraus. Der Rest der
Rückfahrt
ist Formsache. Flaine halt!
*
Rechts: Am
Ausstieg des Téléski des Grands Vans an einem wirklich
schönen
Tag. Noch am Vortag haben wir hier unter den schwierigen
Wetterbedingung
gekämpft und gelitten. Heute ist die Fahrspur des Lifts von
Schleppern
präpariert und platt wie die norddeutsche Tiefebene...
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