Der Höllenritt auf dem Grand Vans

Ein beinharter Schlepplift in Nebel und Schnee


Nicht immer ist das Wetter so gut wie auf diesen Bildern. Und von einem solchen Tag, an dem uns das ohnehin sehr wechselhafte Wetter einen heftigen Streich spielen sollte, handelt die folgende Geschichte.
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Hans hat das Programm noch nicht durch. Heute steht Les Carroz an. Und trotz schlechten Wetters und Regen im Ort sind wir unverdrossen mit den Skiern unterwegs. Bis wir dann schließlich wieder den Tête du Pré des Saix erreichen, hat es sich sich richtig eingeschneit. Der Seemann würde angesichts der Wolken wohl von einer "Suppe" reden. Nun, so kommen wir uns auch vor. Alles im Nebel und der Schnee so tief, dass ich mich kaum zu fahren traue. Irgendwie überwinden wir dann doch diese grauenvolle Tiefschneeabfahrt - und dann geht es erst richtig zur Sache!
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Wir werden das, was dann folgt, später den Höllenritt am Téléski des Grands Vans nennen, einem Tellerlift ältest möglicher Bauart. Die Eisenstangen sind vereist und ich greife die erste Stange heraus, die mir sogleich aus den Händen gerissen wird. Die nächste erwische ich noch so eben, schiebe mir den Teller zwischen die Beine - und werde hinfortgerissen. Ich bleibe auf den Beinen, die Fahrt geht weiter.
Durch den steten Wind und die schlechte Witterung haben sich Querrillen in die Liftspur gegraben. Und über solche hüpfen wir nun. Zwei scharfe Kurven nimmt der Lift - und so auch wir. Jeder wird später versichern, dass er sich wie verrückt an das Eisenrohr geklammert habe! Und wie ein Wunder fällt auch niemand heraus. Der Rest der Rückfahrt ist Formsache. Flaine halt!
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Rechts: Am Ausstieg des Téléski des Grands Vans an einem wirklich schönen Tag. Noch am Vortag haben wir hier unter den schwierigen Wetterbedingung gekämpft und gelitten. Heute ist die Fahrspur des Lifts von Schleppern präpariert und platt wie die norddeutsche Tiefebene...

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