l'espace killy Le plus bel es­pace de ski du mon­de

Ein Ski­ge­biet der be­son­de­ren Art

Die Gip­fel der Gran­de Mot­te, 3656 m,
und der Gran­de Cas­se, 3852 m, rechts.

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Val d'Isè­re und Lac de Tig­nes

l'espace killyVal d'Isère/Lac de Tig­nes, An­fang Ja­nu­ar 2009: Nach ei­ner Fahrt von Bin­gen über Ba­sel, Genf, Anne­cy und Al­bert­ville ent­la­den wir den Rei­se­bus ge­gen 16 Uhr. Ich be­zie­he ein win­zi­ges aber letzt­lich aus­rei­chend großes Zim­mer in un­se­rer 3er-WG in ei­nem der Hoch­häu­ser im Vo­r­ort la Dail­le. Ab­ge­se­hen da­von, dass wir mehr Platz ha­ben als bei un­se­rem Auf­ent­halt in Val Tho­rens, ist die Qua­li­tät der Un­ter­kunft in et­wa ver­gleich­bar. Ach ja, ich will nicht ver­ges­sen zu er­wäh­nen, dass die Kü­che ei­ne Mo­der­ni­sie­rung er­fah­ren hat!
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Der drei­fa­che Olym­pia­sie­ger von Gre­no­ble/1968, Jean Clau­de Kil­ly, hat die­sem Ski­ver­bund sei­nen Na­men ge­ge­ben und ihn auch in ge­wis­ser Wei­se ge­prägt. Val d'Isè­re ist schon seit je her ei­ner der großen klin­gen­den Na­men der fran­zö­si­schen Al­pen, zu­sam­men mit Cha­mo­nix. Klei­ner als die 3 Vallées und der Ski­ver­bund Pa­ra­di­ski bie­tet das Ski­ge­biet am Ober­lauf der Isè­re zahl­rei­che an­spruchs­vol­le Pis­ten. Mit dem Glet­scher Gran­de Mot­te ver­fügt es zu­gleich über ein Som­mers­kia­re­al und, was viel wich­ti­ger ist, über ei­ne schnel­le und lan­ge Ab­fahrt auf großer Hö­he.
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In die­ser Wo­che, mit der das Jahr be­ginnt, wer­den wir sehr tie­fe Tem­pe­ra­tu­ren ha­ben, teil­wei­se bei­ßen­den Wind auf un­ge­schütz­ten, lang­sa­men Lif­ten und ich wer­de zu­dem mit ver­meid­ba­ren und un­ver­meid­ba­ren Stür­zen le­ben müs­sen, da­von ei­ner, der mich noch meh­re­re Mo­na­te be­schäf­ti­gen wird. An ei­nem Tag mit dif­fu­ser Sicht wer­de ich mich auf ei­ner Pis­ten­kreu­zung wäh­nen, wäh­rend un­ter mir be­reits kein Schnee mehr ist. Ich fal­le et­wa fünf Me­ter in die Tie­fe und über­le­be mit leich­ten Bles­su­ren an der Na­se. Wir wer­den ra­san­te Ab­fahr­ten er­le­ben, ei­ni­ge da­von im Neuschnee, aber auch sol­che, bei de­nen man an der Pis­te fest­zu­kle­ben scheint.
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Zum letz­ten Mal fah­re ich in ei­nem Win­ter fast aus­schließ­lich Snow­board, wenn man von vier Ski­ta­gen in Zer­matt am Sai­son­en­de ein­mal ab­sieht. Ich wer­de ver­su­chen, die schnel­len Teil­stücke für ho­he Ge­schwin­dig­kei­ten zu nut­zen, aber das wird we­gen des kou­pier­ten Ge­län­des, der oft ge­fähr­lich kur­z­en Bo­den­wel­len und des sprö­den Schnees nicht wirk­lich funk­tio­nie­ren. Im­mer­hin kann ich in fünf Ta­gen das Ski­ge­biet prak­tisch voll­stän­dig ver­mes­sen, und ha­be so einen Tag zur frei­en Ver­fü­gung.