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Das Skigebiet von Val d'Isère und Lac de Tignes


l'espace killyDas Gesamtskigebiet von Val d'Isère und Lac de Tignes lässt sich grob in folgende Teilgebiete gliedern: Gletscher, Solaise, Bellevarde, Tovière, Val Claret mit Grande Motte und Lac de Tignes mit Aiguille Percées und Brevières. Der Liftplan des Gebiets ist leidlich interaktiv. Man bekommt keine Detailinformation zu Pisten oder Liften, kann sich aber sofort und sehr übersichtlich ein Bild machen, wie es um den aktuellen Status der Pisten bestellt ist. Die Auflösung ist bei hinreichender Vergrößerung exzellent.
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An den Pisten dieses Skigebiets kann man sich als Anfänger die Zähne ausbeißen, man muss es aber nicht. Bekanntlich gibt es in Frankreich zusätzlich die Farbe Grün für den Schwierigkeitsgrad der Pisten. Es gibt hier Abschnitte, die so grün sind, dass man als Anfänger garantiert abschnallen und laufen muss. Andererseits gibt es beinharte Buckelpisten wie die "S", die ich diesmal zu meiner Zufriedenheit fahre, oder die Forêt. Dann gibt es wunderschöne blaue Pisten wie die Genepy, "H", Diebold oder Col de la Madelaine, auf denen es recht gemütlich zugehen kann, wenn man hier und da einen Bogen fährt.
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Blaue Pisten bieten hier praktisch zu allen schwereren Abfahrten eine Alternative. Die roten Pisten aber sind zwar das wahre Gesicht von Val d'Isère/Lac de Tignes; leider sind sie nur mäßig steil und für meinen Geschmack auch meist zu kurz und zumindest über weite Strecken zu wenig anspruchsvoll. Auf vielen Pisten kann man die Farbe nicht wirklich ausmachen. Müsste ich raten, ich läge oft daneben!
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Die schwarzen Pisten sind auch nicht immer das, was man sich darunter vorstellt. Die Skiroute Sache befahre ich nach einem schweren Sturz (praktisch aus dem Stehen heraus) ohne nennenswerte Probleme. Nur im unteren Teil ist sie eng und erfordert erhöhte Aufmerksamkeit. l'espace killyDie Face Olympique zählt zu den steileren Pisten, aber auch sie bei guten Schneeverhältnissen recht gut fahrbar. Die Descente an der Grande Motte ist zwar schwarz eingezeichnet, aber breit und wegen des stets guten Schnees bei angemessener Fahrweise harmlos.
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Waren im Jahr 2000 die Lifte noch in einem Zustand, der dem Ruf des Gebiets nicht angemessen war, so sind heute viele neuralgische Punkte entschärft. Das gilt vor allem für die Luftseilbahn zur Bellevarde, die nun durch eine schnelle und große Umlaufgondel am Doppelseil ersetzt worden ist, die die früher langen Wartezeiten vergessen macht. Die kuppelbaren Lifte im Gebiet um Val d'Isère tragen ausnahmslos den Beinamen Express.