l'espace killy
Rocher de Bellevarde

Der Wegweiser auf der Spitze des Rocher de
Bellevarde mit den beeindruckenden Felsen Grande Motte und
Grand Casse ist das erste, was man sieht, wenn man die Funiculaire
de Bellevarde/Funival verlässt. Von la Daille aus ist
die Bahn die direkte Verbindung auf die Höhe. Sie ist baugleich
mit dem Unglückszug von Kaprun, also eine längere Anfahrt im
Freien und dann eine lange Steigung im Berg, ohne schützende
Türen an der Talstation, die bei Feuer den Kamineffekt vermeiden
könnten, der den Fahrgästen von Kaprun zum Verhängnis
wurde. Ich benutze solche Bahnen nicht mehr gerne, halte mich, sofern
möglich, stets im untersten Abteil auf und nehme alternative
Bahnen, sofern das möglich ist und dem nicht andere gewichtige
Gründe entgegenstehen.
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Zu den gewichtigen Gründen zählt Neuschnee. An einem Morgen
nach heftigen Schneefällen in der Nacht fahre ich die Funival
gleich mehrere Male, bis die Abfahrt zerpflügt ist und nichts mehr
hergibt. Bis dahin kann ich die großartigen Verhältnisse auf
der OK und Orange nutzen, so wie man das halt vom
Snowboard gewöhnt ist. Ansonsten fahre ich den Berg über die
Bahnen Daille und Marmottes an, auch wenn der Weg
deutlich länger (und wenn man den Sessel nimmt auch deutlich
kälter) ist. An einem dieser kalten Tage entsteht abends in der
Unterkunft das Bild von den Wasserflaschen, in denen sich trotz
ständiger Bewegung Eisberge gebildet haben.
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Links: Ein altes Bild aus dem Jahr 2000. In diesem Jahr
habe ich kein gutes Wetter an den Tagen, an denen ich in Val
d'Isère vor der Face Olympique de Bellevarde stehe, der
zweiten Weltcup-Abfahrt an diesem Berg. Die andere ist die OK,
die wir schon zuvor im Zusammenhang mit Neuschnee kennengelernt haben.
Die Face ist ungleich steiler als die OK, die
dafür deutlich länger ist und ebenfalls erhebliche
Anforderungen an die Fahrer stellt. Auf dieser Piste ist im Dezember
2001 der Schweizer Silvano Beltrametti durch die Fangzäune
geschossen und gegen einen Baum geprallt.
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In diesem Jahr finden auf der Face die Vorbereitungen für
die Weltmeisterschaften statt, die wenige Tage später beginnen
sollen. Daher bin ich froh, in einer Trainingspause überhaupt auf
die Piste zu kommen und diese zu vermessen. Leider vergesse ich dabei
das Fotografieren!
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