
Die
Sella
Ronda wird außer von der namensgebenden
Sellagruppe
vom Bergmassiv des
Sassolungo (Langkofel) dominiert. Sobald man
den
Passo Pordoi hinter sich hat, liegt der Felsen im Blick,
bis
man am
Grödnerjoch wieder ins Tal in Richtung
Colfosco
abtaucht. Die Pisten am
Plan de Gralba sind so leicht, dass
man für das Snowboard ideale Bedingungen zum Carven vorfindet.
Außerdem
kann man hier eine Variante wählen, so dass man nicht über
die
eher langweiligen roten Pisten nach
Wolkenstein gelangt,
sondern
über eine eher harmlose schwarze Abfahrt. Dazu nimmt man einen der
zahlreichen Lifte zum
Piz Sella hinauf, wo man auch eine
schöne
Aussicht auf die
Seiser Alm hat.
*
In Wolkenstein wechselt man auf einer futuristischen
Fußgängerbrücke
die Seiten und fährt mit der Gondel Dantercepies hinauf auf das
Grödnerjoch.
Um ein wenig Abwechslung in die Runde zu bringen, kann man bei dem
Rentnerparadies
Colfosco einen Abstecher in das Edelweistal
machen. Zwar
bringen
die Pisten keinen zusätzlichen Lustgewinn, aber man bleibt in
Bewegung.
Wohl wegen der sanften Pisten in dieser Region ist das
Durchschnittsalter
der Gäste signifikant höher als anderswo.
*
Die Bergbahnen geben eine Faustformel aus, die besagt, dass man
spätestens
um 15.30 Uhr am letzten Pass der Runde sein soll, um noch sicher nach
Hause
zu kommen. Wir halten uns auch daran, obwohl das nicht für
diejenigen
gilt, die noch über einen weiteren Bergrücken zurück
müssen.
Und so kommen wir auf dieser Runde, auf der wir einige Abstecher
fahren,
die so nicht vorgesehen sind, pünktlich um 16.45 Uhr an den
Bamby
oder den
Pre dai Corf, die uns auf den
Piz la Ila
bringen.
Hinter uns schließen die Sperren...