Dolomiti Superski 

Ein Nachwort


KreuzkofelEs ist nicht nur die Sonne, die uns in diesem Urlaub verwöhnt, es sind auch die Menschen und die traditionell große Gastfreundschaft, die uns in den Dolomiten begegnet, auch wenn hier viele jobben, die keine der drei wichtigsten Sprachen in diesem Gebiet fließend sprechen. Berauschend ist auch die weite des Gebiets und die Länge, wenn auch nicht unbedingt die Steilheit der Pisten. Und das alles wird überragt von Bergen, die ihres gleichen suchen, aber auch unbedingt die Sonne brauchen, um die ihnen eigene Atmosphäre zu schaffen. Hat man solch ein Wetter, dann werden Abfahrten wie die vom Lagazuoi nach Armentarola zu einer echten Offenbarung. Zudem kenne ich kein Skigebiet, das über so viele Hütten verfügt, wie dieses.
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Ein besonderer Reiz dieser Gegend geht von der Tatsache aus, dass hier neben der Landessprache italinienisch auch noch hartnäckig ladinisch gesprochen wird, eine lateinische Sprache, die weiter im Westen als rätoromanisch bezeichnet wird. Sie hat hier offiziellen Charakter, wird als Amtssprache anerkannt, in der Schule gelehrt und vom nationalen Rundfunk (RAI) durch Spartenprogramme unterstützt.
Lagazuoi - Blick zur Armentarolaabfahrt*
Ich habe schon viele schlechte Unterlagen von diversen Tourismusverbänden bekommen, aber die der Dolomiten heben sich äußerst positiv aus der Masse heraus. Besonders das Heft über die 12 Gebiete der Dolomiti Superski Region erschließt zusammen mit der wie immer ansprechenden Grafik von Berann die einzelnen Teile auf anschauliche Weise. Und auch der vor Ort erhältliche, handliche Veranstaltungskalender ist Gold wert.
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Am Abend tauchen wir bei Franzensfeste wieder in den Alltag ein. Der scharfe Felskeil, der den Eingang zum Brenner markiert, wartet mit schweren Sturmböen und Regen auf. Vor uns liegen 650 km bis Bingen und hinter uns der Kronplatz und die Dolomiten und eine Woche mit großartigen Skitagen in einem äußerst einfachen aber auch wunderschönen Skigebiet.

Fremde Links:
AltaBadiaSki.info von Rainer Kuntz.