4 Vallées
Mont Fort, 3330 m

Panorama am Mont Fort: Das
Matterhorn findet man am rechten Rand des linken Drittels.
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Am Mont Fort erreicht das Skigebiet der 4
Vallées mit 3330 m seinen höchsten Punkt. Hier oben ist man
dem Himmel schon sehr nahe und die Deppen, von denen einer bei la Chaux
meine Frau von den Skiern geholt hat, trifft man hier nicht. Es
bewahrheitet sich immer wieder: «Die vermeintlich leichten Pisten
sind die mit Abstand gefährlichsten!». Auch der Unfall von
Thüringens Ministerpräsident Althaus, bei dem Anfang des
Jahres eine Skifahrerin ums Leben kam, fällt in diese traurige
Kategorie.
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Hier oben, abseits der Narren, findet man bei guten
Schneeverhältnissen und verantwortungsvoller Fahrweise eine
großartige Landschaft und ausgesprochen schwierige aber auch
berrschbare Pisten, dazu Buckel der Extraklasse, nicht zu hoch, nicht
zu steil und nicht zu eisig. Bei schlechten Schneeverhältnissen
kann es einem passieren, dass man gar nichts anderes mehr fahren kann.
Dann ist man froh, so ein Revier zu haben, in das man ausweichen kann.
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Der Mont Fort besitzt eine ausgewiesene Piste, Farbe schwarz, die
mutige Anfänger in ihrer zweiten Skiwoche aber auch nicht vor
unlösbare Probleme stellt. Man muss dazu sagen, dass wir an einem
Tag bis zu zwei durchschnittliche Skitage abfahren; man müsste
also korrekt von der vierten Woche sprechen.
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Bei gutem Wetter hat der Fotograf die Beleuchtung auf seiner Seite. Am
Nachmittag wirken die Buckel besonders spektakulär. Das ist dann
genau die Zeit, wo sie am einfachsten zu fahren sind. Selbst der steile
Pfeiler, im Bild links der natürlichen Trennlinie, verliert dann
seine magische Note. Aber ich bin Realist und weiß: «Bei
guten Schneeverhältnissen gibt es keine schwarzen Pisten.»
Und auch dieser Satz gewinnt an diesem Tag eine neue Bedeutung. |