GeoTiff - SRTM-For­mat aus EU-DEM Da­ten

Das Pro­gramm GeoTiff

Für die Kon­ver­si­on der EU-DEM Da­ten im «1" 4 By­te litt­le en­di­an GeoTiff-For­mat» in ein «3" 2 By­te big en­di­an SRMT-For­mat» steht das Pro­gramm GeoTiff zur Ver­fü­gung, das als «En­gi­ne» die frei nutz­ba­re und im Quell­code ver­füg­ba­re Biblio­thek LibTiff.Net von Bit Mi­racle be­nutzt. Die­se ha­be ich zu­sam­men mit dem Haupt­pro­gramm über­setzt, so­dass das Re­sul­tat ei­ne aus­führ­ba­re Da­tei ist, die nur noch um die ICShar­pCo­de.Shar­pZipLib.dll er­gänzt wer­den muss. Dies leis­tet die In­stal­la­ti­on.
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Der Quell­code für das Pro­gramm ist nicht bei­ge­fügt, kann aber bei be­rech­tig­tem In­ter­es­se an­ge­for­dert wer­den. Das Pro­gramm fin­den Sie zum Down­load un­ter GeoTiff. Ein Pro­blem mit Da­ten west­lich des Null­me­ri­dians ha­be ich be­rich­tigt.

Na­tür­lich gilt auch fol­gen­de Ein­schrän­kung, wie bei al­lem, was man «für Lau» be­kommt:

Jed­we­de Haf­tung aus­ge­schlos­sen!
Trotz sorg­fäl­ti­ger Pro­gram­mie­rung kön­nen Feh­ler auf­tre­ten.

Das Pro­gramm wird in­stal­liert und von der Kom­man­do­zei­le ge­st­ar­tet. Um das Pro­gramm zu nut­zen, ge­hen sie wie folgt vor:
  • Stel­len Sie si­cher, dass die .NET Lauf­zeit­um­ge­bung (min­des­tens Ver­sion 2.0) in­stal­liert ist!
    Wer GNavigia star­ten kann, ist be­reits kor­rekt auf­ge­stellt.
  • Ko­pie­ren Sie die her­un­ter ge­la­de­nen tif-Datei­en in ein ge­mein­sa­mes Ver­zeich­nis!
  • Öff­nen Sie ei­ne Ein­ga­be­auf­for­de­rung (cmd.exe) und wech­seln Sie ggf. in das Ver­zeich­nis!
  • Ru­fen Sie das Pro­gramm wie folgt auf:
    geo­tiff ver­zeich­nis­na­me
    So­wohl das Pro­gramm als auch der Ver­zeich­nis­na­me müs­sen den vol­len Pfad ent­hal­ten.
Al­ter­na­tiv kön­nen Sie auf dem Desktop ei­ne Ver­knü­fung an­le­gen, die dann aber den Pa­ra­me­ter ver­zeich­nis­na­me ent­hal­ten muss. Schrei­ben Sie den Pfad in dop­pel­te An­füh­rungs­zei­chen hin­ter den Na­men der aus­führ­ba­ren Da­tei. Dop­pelklick auf die Ver­knüp­fung öff­net ei­ne Ein­ga­be­auf­for­de­rung, die mit der Ab­ar­bei­tung der tif-Datei­en be­ginnt:

Da es zur­zeit kei­ne Op­tio­nen gibt, ist der Ge­brauch aus­ge­spro­chen ein­fach. Im Ver­zeich­nis der tif-Datei­en bau­en sich nach und nach die Da­tei­en im SRTM-For­mat auf. Die­se Da­tei­en ver­schie­ben Sie am En­de in ein Ver­zeich­nis, das GNa­vi­gia nut­zen kann. Der Ver­zeich­nis­na­me muss stren­gen Kon­ven­tio­nen fol­gen.
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Da­mit GNavigia die Da­tei­en fin­det, müs­sen Sie si­cher­stel­len, dass für (ge­wöhn­li­che) SRTM-Daten ein Ca­che an­ge­legt wur­de. Bei neue­ren (Erst-)In­stal­la­tio­nen wird nach solch ei­nem Ver­zeich­nis ge­fragt und es wird an­ge­legt. Exis­tiert es nicht, muss es zu­nächst wie im Ab­schnitt GNavigia Sys­tem­tipps be­schrie­ben an­ge­legt und mit ei­ner Sys­tem­va­ria­ble (GNAVIGIA_SRTM_CACHE) ver­se­hen wer­den. Da­nach wird ein zwei­tes Ver­zeich­nis ne­ben die­sem an­ge­legt, des­sen Na­me mit dem Na­men des SRTM-Caches be­gin­nen muss, und zwar ex­akt (Groß-/Klein­schrei­bung be­ach­ten, aus­nahms­wei­se auch auf Win­dows)!

GNavigia geht wie folgt vor, wenn Hö­hen­da­ten ge­sucht wer­den:
  • Es wer­den al­le Ver­zeich­nis­se ge­sucht, die mit dem Ver­zeich­nis­na­men aus der Va­ria­ble GNAVIGIA_SRTM_CACHE be­gin­nen. Sie kön­nen da­her meh­re­re Ver­zeich­nis­se an­le­gen.
  • GNavigia durch­sucht zuächst die zu­sätz­li­chen Ver­zeich­nis­se (mit Prio­ri­tät). Wird die ge­such­te Da­tei nicht ge­fun­den, wird im ge­wöhn­li­chen Ca­che ge­sucht.
  • Wird kei­ne Da­tei ge­fun­den, ver­sucht GNavigia die­se vom (fer­nen) Ser­ver zu la­den. Wird sie ge­fun­den, wird sie im ge­wöhn­li­chen Ca­che ab­ge­legt. Wird 404 ge­lie­fert, wird ein Ein­trag in die Da­tei ge­macht, die die Lis­te der nicht ver­füg­ba­ren Da­tei­en ent­hält. Da­tei­en aus die­ser Lis­te wer­den nicht mehr ge­la­den.
Ein Bei­spiel für ei­nen SRTM-Cache mit zwei zu­sätz­li­chen EU-DEM-Caches1 im Datei­sys­tem:


1 Pro­du­ced using Co­per­ni­cus da­ta and in­for­ma­tion fun­ded by the Eu­ro­pean Uni­on - EU-DEM layers.