GNavigia

G5 in Stichworten


 Allgemeines

Trotz sorgfältiger Programmierung können Fehler auftreten. Daher wird dringend empfohlen, unbedingt Sicherungskopien der Zwischenschritte anzulegen. Datendateien von GNavigia tragen die Endung «gtd» (GNavigia Track Data), Vorlagedateien «gtt» (GNavigia Track Template). Die Features:
  • In deutscher Sprache geschrieben und dokumentiert.
  • Läuft selbstverständlich ohne Administratorrechte.
  • Eingebettet in die Microsoft .NET 2.0 Laufzeitumgebung, standardisiertes Design mit gewohnter Bedienung, Tastaturinterface und Auswahldialogen. Hohe Fehlertoleranz.
  • Mehrfensterbenutzeroberfläche. Dokumentbezogenes Speichern im XML-Format, Daten zwischen den Fenstern übertragbar. Hinzuladen aus anderen Dokumenten mit Mehrfachauswahl.
  • Einstellungen als Vorlage speicherbar.
  • Import für GPX-Dateien (Ausleseprogramme, Radwegenetzdateien NRW), KML-Dateien.
  • UTM-Transformation für Länge und Breite. Gespeichert werden geografische Koordinaten.
  • Umschalten zwischen Maßstabslineal (runde Längen) und Gitternetz. Runde Maßstabszahlen optional. Korrekturfaktor für den Bildschirm.
  • Rückgängig/Wiederherstellen (Undo/Redo) für fast alle Operationen verfügbar.
  • Programmierbar ohne Quellcode. Eine Schnittstelle sorgt für die Kommunikation mit dem Client und hängt diesen ins Applikationsmenü ein.
  • Datenbankanbindung über eine COM-Schnittstelle möglich.
  • Ausführliche Hilfe, on- und offline verfügbar.
  • Quellcode unter der GNU General Public License auf Anfrage erhältlich.

G1 - Import, Export, Digitalisieren und Editieren

  • Die Selektion von GPS-Elementen erfolgt durch Umsetzen eines Attributs. Die Art der Selektion (exklusiv/umschalten) ist wählbar. Selektionen können zentral zurückgesetzt werden.
  • Track- und Wegpunkte werden durch Anfassen mit der Maus verschoben.
  • Das Löschen von Track- und Wegpunkten geschieht indem das Attribut «Deleted» auf «true» gesetzt wird. Diese Vorgehensweise erlaubt die Wiederherstellung der Daten durch Umsetzen der Attribute sowie die Anzeige gelöschter Elemente. Objekte werden aus dem Objektbaum entfernt. Sie können nur durch Undo wiederhergestellt werden.
  • Tracks können «ausgeblendet» werden, indem das Attribut «Visible» auf «false» gesetzt wird.
  • Entfernen von Tracks: Einzelne Tracks können ohne Export aus dem Projekt entfernt werden, sonst über Exportieren von Tracks als Datei. Dabei werden alle selektierten Tracks zusammen in eine Datei geschrieben. Optional: Entfernen der gelöschten Trackpunkte aus den exportierten Tracks sowie das Entfernen der Tracks aus dem aktuellen Dokument.
  • Tracks können aufgetrennt werden und vereinigt werden. Die Objektverwaltung wird selbsttätig aktualisiert, sofern widerspruchsfrei möglich.
  • Export aller Tracks und Wegpunkte als gpx-Format und Übergabe von Tracks an den GPS-Receiver (GPS-Upload) via Programmaufruf möglich. Ausgabe als KML-Datei mit Angabe von Blickrichtung, Maßstab und Neigung.
  • Digitalisieren von Tracks, bei Installation von SRTM-Daten mit Höhenangabe.
  • Höhen-, Höhendifferenz- und Geschwindigkeitsprofile decken zuverlässig grobe Messfehler auf.
  • Höhen können interpoliert werden.

G2 - Objektbildung

  • Die hierarchische Objektverwaltung mit Textobjekten und Referenzen auf Objekte erlaubt eine komplexe Auswertungen sowie die Erstellung von kommentierten Listen in Tabellenform. Listen werden ab einem beliebigen Knoten abwärts analysiert und als HTML-Datei ausgegeben. Inhalt sind Länge und Fachbedeutung der Objekte. Referenzen werden verfolgt und aufgelöst. Ein integrierter HTML-Browser erzeugt eine Vorschau. Zweige des Objektbaums können durch «Drag an' Drop» an andere Stellen des Baums verschoben werden. Objekte sind «als Track darstellbar».
  • Ausgabe als KML-Datei kann für Zweige des Objektbaums. Gegenüber der Ausgabe von Tracks wiederholte Ausgabe von Trackpunkten. Erzeugt weniger Einträge in der Trackliste. Blickrichtung, Maßstab und Neigung können angeben, am Boden klebende «MappedToGround»-Objekte vermieden werden, Luftseilbahnen (Vanoise Express, Savoyen) und Brücken (Viaduc de Millau) profitieren davon.

G3 - Präsentation, Kartenbild und Ausdruck

  • Die grafische Darstellung basiert auf Layouts, die unterschiedliche Farben und Strichstärken für Bildschirm, Drucker und KML-Ausgabe erlauben. Ein Layout speichert eine Liste von Zuordnungen von Fachbedeutungen zu Stilen.
    Eine Fachbedeutung beschreibt, welcher Art ein Track, Wegpunkt oder Objekt ist. Ein Stil beschreibt, wie gezeichnet wird. Stile werden zu einem Schema zusammengefasst. Werden für mehrere Schemata Stile gleichen Namens definiert, ist das Layout über das Schema austauschbar. Zwei Farben sind fest: Grau für gelöschte, Dunkelgrün für selektierte Elemente.
  • Beschriftet werden die Höhenangaben der Trackpunkte. Fachbedeutungen und individuelle Einstellungen steuern die Beschriftung der Wegpunkte (Name, Höhe, Description und Comment).
  • Wegpunkte können als «untergeordnet» oder auch «privat» gekennzeichnet werden, um sie von der Darstellung oder dem KML-Export auszunehmen. Wegpunkte können zentral bearbeitet werden. Eine Exportfunktion ist vorhanden.
  • Beschriftungen können freigestellt werden.
  • Ein Grenzwert für Details regelt die Darstellung von gelöschten Elementen und Trackpunkten.
  • Die Druckfunktionalität ist in der Lage, deutlich bessere Ausdrucke zu liefern, als das über Bildschirmfotos möglich wäre. Hintergrundbild in der Auflösung skalierbar, aufeinanderfolgende Kartenblätter definierbar.
  • GNavigia unterstützt Server, die Hintergrundbilder zur Verfügung stellen. Für private Zwecke können die Kartendienste meist unentgeldlich genutzt werden, beachten Sie Nutzungsbedingungen der Anbieter. Hintergrundbilder unterstützen in idealer Weise die Georeferenzierung digitaler Fotos.
  • Die Nutzung von OSM-Daten (OpenStreetMap) ist realisiert und dokumentiert. Dazu muss eine PostgreSQL-Datenbank eingerichtet und eine relativ aufwändige Konversion von OSM-Daten in Datenbanktabellen hingenommen werden. Der Mapnik-Renderer erzeugt großartige Kartenbilder.

G4 - Georeferenzierung

  • Georeferenzierung (Standortbestimmung, Geotagging) digitaler Fotos. Fotos werden mit dem Projekt verwaltet. In fremde Ordner verschobene Bilder können gesucht werden. Bestimmung  der Zeitkorrektur durch (mehrfache) Eingabe oder automatisch durch die Auswahl eines geeigneten Track- oder Wegpunkts. Alle Eingaben zur Standortbestimmung digitaler Fotos können zusätzlich manuell erfolgen, sodass auch gescannte, analoge Fotos georeferenziert werden können.
  • Alle Angaben werden auf eine Kamera bezogen insbesondere die Zeitkorrektur(en).
  • Für Fotos kann außer dem Standpunkt auch eine Blickrichtung definiert werden, sowohl unbestimmt (als «freie Richtung») als auch bestimmt (mit festem Zielpunkt, Beispiel «Alter Krahnen», Andernach). Fotos werden während der Bearbeitungsphase als Verkleinerungen gespeichert. Alle Ergebnisse werden in der Projektdatei gespeichert. Auf Wunsch werden die Daten in die Bilder zurückgeschrieben und das Dateidatum auf das Aufnahmedatum gesetzt.

G5 - Navigation

  • GNavigia kann das NMEA Format permanent auslesen, sofern der GPS-Empfänger dies unterstützt, und damit zusammen mit der lokalen Installation von OSM-Daten in beschränktem Umfang zur Navigation dienen. Zur Nutzung im Auto nur mit Beifahrer empfohlen!
  • Bei Nutzung eines WMS via UMTS gilt: Vorsicht, hohes Datenvolumen!
  • Simulation zur späteren Verfolgung aufgezeichneter Strecken mit beliebiger Geschwindigkeit.
  • Kein Routing.


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