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Resultate: KML- und HTML-Export Dateien erzeugen

KML - Export
Der KML-Export stellt die Ausgabe der bereinigten Daten
in
einer für den Google EarthTM-Kartenservice
verwertbaren Form dar. Dabei werden die Tracks,
die nicht unsichtbar geschaltet oder vollständig gelöscht
wurden, in
die Ausgabedatei überstellt. Sie wählen hierzu
«Datei/Exportieren/Google Earth (KML) nach Tracks» im
Menü. Bis auf die
Angabe einer Ausgabedatei ist der Dialog identisch zur Festlegung des
Bildschirmlayouts. Damit kann man u. a. das Bildschirmlayout für
die
KML-Ausgabe benutzen, was besonders einsichtig ist, aber nicht wirklich
hilfreich, weil dieselbe Farbe vor weißem Hintergrund und vor dem
Hindergrund der Luftaufnahmen nur selten gleich gut wirkt. Hinsichtlich
der Bedienung wird auf die Festlegung des Bildschirmlayouts verwiesen.
*
Mithilfe desselben Dialogs wird auch die Ausgabe nach Objekten
gesteuert, die allerdings einen etwas anderen Ansatz verfolgt und die
die Auswahl eines Startknotens im Objektbaum erfordert, ab dem die
Ergebnisse ausgegeben werden. Hatten wir im Zusammenhang mit der
Objektbildung noch die «redundanzfreie» Speicherung
von Tracks
und Trackpunkten gepriesen, so wird hier temporär jedes Objekt vom
Anfang bis zum Ende «als Ganzes» ausgegeben, wobei der
letzte
Trackpunkt eines jeden Tracks (zumindest gedanklich) mit dem ersten
Trackpunkt des nachfolgenden Tracks verbunden wird. Für Google
Earth
heißt das, dass die Ordnung der Tracks streng aus dem Objektbaum
heraus
erstellt wird, also durchaus Trackpunkte dupliziert werden, was sich
aber allein auf die KML-Datei auswirkt. Im Projekt bleiben die Daten
unberührt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Wenn viele Tracks ein
Objekt
bilden, schrumpft die Anzahl der Einträge in der Objektleiste
drastisch
zusammen. Dafür müssen in jedem Fall mehr
Trackpunkte übertragen werden.
Verzeifeln Sie nicht, wenn die von Ihnen
aufgestellte Objekthierarchie nicht zum gewünschten Export passt,
sondern erstellen Sie für die Ausgabe ein neues Objekt an einer
Position, an der es keine rekursiven Verweise geben kann, und sammeln
Sie darunter nur noch Objektreferenzen.
*
Vorsicht: Nicht zusammenhängende Tracks unter
demselben
Objekte erzeugen
wirre
Linien, wenn Sie «KML-Export nach Objekten» auswählen!
*
Bis zur Bereitstellung einer Lösung, die auch die Auswahl von
Symbolen
erlaubt, gilt folgende Vorgehensweise für die Beschriftung von
Wegpunkten in der KML-Ausgabe:
Die Beschriftung besteht aus dem Namen des Wegpunkts, oder,
wenn dieser leer ist, aus der mit einer Maßeinheit versehenen
Höhe. In
diesem Fall spricht man von einem «Höhenpunkt».
Höhenpunkte bekommen
ein anderes Symbol zugeordnet als «echte» Wegpunkte.
Für echte Wegpunkte kann die Beschriftung geändert werden.
Dann ist wie folgt
vorzugehen: Setzen Sie eine Formatanweisung im Environment:
set GNAVIGIA_KML_WPT_FORMAT="{0} {1} {2} {3}m"
Wählen
Sie eine passende Formatanweisung. Damit lassen
sich ganz allgemein beliebig formatierte Wegpunkte mit
bis zu
vier Parametern erzeugen. An die Stelle von {X} wird das entsprechende
Attribut eingetragen. Dabei gilt:
0 Name (Name) 1 Desc (Beschreibung) 2 Cmt (Kommentar) 3 Elevation (Höhe)
Das Standardausgabeformat ist {0}. Für
die
Bildschirmausgabe gibt es keine vergleichbare Vorgehensweise.
HTML - Export
Der Abschnitt
«Export einer HTML-Datei» beschreibt fast lapidar und en
passant ein
Thema, das einmal Dreh - und Angelpunkt der ganzen Geschichte war.
Die
nakten Zahlen, die der GPS Empfänger auswirft, sind letztlich nur
Zahlen. Entweder füllt man sie mit Leben, indem man sie für
das
Erreichen eines Ziels nutzt oder für die Dokumentation einer
Geschichte
- oder man wirft sie weg. Wir haben es hier mit dem Thema
«Dokumentation» zu tun und benötigen daher ein
geeignetes Medium zur
Ausgabe der Ergebnisse. Zielgrößen waren die Länge und
der
Höhenunterschied eines aus mehreren Tracks zusammengesetzten
Objekts,
dieses wiederum als Teil eines großen Ganzen gesehen. Diesen
Sachverhalt in Tabellenform zu gießen, ist nicht nur mit einem
relationalen sondern auch mit einem
hierarchischen Modell möglich. Daher baut die Ausgabe auf dem
zuvor erläuterten Objektmodell auf.
*
Vorweg sei erwähnt, dass die Konfiguration der Ausgabe der
Ergebnisse nicht in just dem Umfang möglich ist, der
dem
Thema angemessen wäre. Vielmehr muss die Ergebnisdatei am Ende
angepasst und deren Inhalt in den rechten Zusammenhang gerückt
werden.
Dennoch visualisieren die in das Ergebnis eingebetteten Texte sehr gut
die Stellen, die der Benutzer zuletzt von Hand anzupassen hat.
*
Wenn man im Objektbaum einen Knoten ausgewählt hat, erzeugt der
HTML-Export bereits brauchbare Ergebnisse. Diese werden in einem
integrierten Browserfenster zur Voransicht angeboten. Der Text des
ausgewählten Knotens wird zur Überschrift über der
Tabelle, alle
weiteren Objektknoten werden in der Tabelle selbst dargestellt,
zusammen mit Fahrstrecke, Höhenmeter und der Liste der
Objektfachbedeutungen, deren Bestimmung ein eigener Abschnitt gewidmet
ist.
Der erste Weg zur HTML-Ausgabe ist die Auswahl des
passenden Knotens und die geeignete Zusammenstellung der Objekte. Je
nach Bedarf ist hier auf das Textobjekt zu verweisen, das
Erläuterungen
zur Verfügung stellt, die in die Objekthierarchie eingeordnet
werden,
aber nicht an den Berechnungen teilnehmen. Das Programm ist für
Skipisten geschrieben und
ermittelt
daher die Höhenunterschiede positiv in der Abfahrt. Dieses
Verhalten kann unter Extras/Einstellungen umgeschaltet werden.
Bei Radtouren zählt man halt bergauf!
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Sollten Sie feststellen, dass Sie einen falschen (oder gar keinen)
Knoten im Objektbaum selektiert haben, können Sie das in der
Voransicht
nachholen, die eine Schaltfläche zur Auswahl bereitstellt.
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