Hintergrund geschenkt!?

WMS Daten nutzen für Hintergrundbilder


Das hier beschriebene Verfahren zur Nutzung freier WMS-Server ist völlig legitim. Beachten Sie aber unbedingt die Hinweise zur Nutzung der Daten, die in den Eigenschaften der WMS-Services abgelegt sind und vom hier beschriebenen Hintergrundserver auch angezeigt werden. Sie müssen bestätigen, dass Sie die Bedingungen gelesen haben. Nach langen Diskussionen am Telefon mit den Landesvermessungsämtern RLP und NRW ist klar, dass die private Nutzung der Daten in der Regel frei ist. Wenden Sie sich zur Veröffentlichung von Daten auf der eigenen Homepage an die zuständigen Stellen dort. Auch das Bild auf der Einleitungsseite dieser Beschreibung ist vom LVermA RLP authorisiert. Daher das Aktenzeichen!
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GNavigia wird zusammen mit einem Server ausgeliefert, der in der Lage ist, asynchrone Anfragen an ferne Server zu stellen und damit Bilder (Maps) zu erheischen, die zur aktuellen Position des Cursors passen. Damit nicht endlos viele Anfragen gestartet werden, muss eine gewisse Zeitspanne verstrichen sein, bevor die Anfrage erfolgt. Bis die Antwort eintrifft, können Sie munter weiterarbeiten. Der Cursor zuckt kurz - und schon erscheint ein neues Bild.
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Der Server muss aktiviert werden, einerseits durch eine Installation als COM-Server, andererseits muss aus dem Menü heraus die Serverauswahl gestartet werden. Dort findet man auch einen Menüpunkt, den man dazu gebrauchen kann, die Anzeige als Ganzes abzuschalten (Ansicht/Hintergrundbild darstellen). Sollte der mitgelieferte Server für Hintergrundbilder nicht registriert sein, so findet sich kein Eintrag in der Liste, die man aus dem Menü heraus über Ansicht/Server der Hintergrundbilder auswählen ansteuert. In diesem Fall starten Sie eine Kommandozeileneingabe (oder wie immer man cmd.exe korrekt ins Deutsche übersetzt) als Administrator, wechseln Sie in das Installationsverzeichnis von GNavigia und starten:

C:\WINDOWS\Microsoft.NET\Framework\v2.0.50727\regasm /codebase WmsBackgroundProvider.dll

Nach der Installation des Hintergrundservers starten Sie die Konfiguration der WMS Layer unter dem Menüpunkt Ansicht. Im ersten Moment sind, anders als auf der folgenden Grafik, noch alle Felder leer. Starten sie eine themenbezogene Suchmaschine wie Geometa der Hochschule für Technik, Rapperswil, CH, und suchen Sie sich einen passenden WMS-Service aus. Die Eingabe von «NRW» in das Suchfeld liefert z. B.: «http://www.wms.nrw.de/geobasis/adv_dtk100». Betätigen Sie die Schaltfläche Neu.
Der nachfolgende Dialog ist etwas üppig geraten, tut aber im Wesentlichen, was er soll. In das Feld «Name» trägt man eine sinnvolle Kennung für den Dienst ein. In einer Kleinstaat-Aggregation wie Deutschland hat jeder Landesfürst sein eigenes Katasterwesen, sodass man eine ganze Reihe von Diensten eintragen muss, um am Ende eine Karte zu haben, auf der man seinen GPS-Track editieren kann. Hier wählen wir, dem Dienst angemessen, «NRW - TK100». Den zuvor ermittelten Link tragen wir ohne einen etwaigen Zusatz «?REQUEST=GetCapabilities» am Ende in das URL-Feld ein. (Die nachfolgenden Dialoge wurden geschrumpft.)

Betätigen der Schaltfläche «OK» liefert einen Folgedialog, der die Nutzungsbedingungen auflistet. Je nach Anbieter sind diese Dialoge mehr oder weniger sorgfältig entwickelt worden. Im Text unterscheiden sich die Angaben aber nicht mehr wesentlich. Sie können den WMS-Service nur benutzen, wenn sie die Option zur Bestätigung auswählen. Erst dann wird die Schaltfläche «OK» sensitiv. Sie erfahren über einen Hinweisdialog, ob der Dienst letztlich registriert werden konnte.

Nach der Bestätigung befinden Sie sich wieder im ersten Bild. Dort können Sie theoretisch mehrere Layer gleichzeitig anklicken. Die anzuzeigenden Layer werden entsprechend des geometrischen Bereichs, für den sie gültig sind und anhand des Maßstabs, der gerade gewählt ist, ermittelt und abgewogen. Leider versagt das Verfahren aus verschiedenen Gründen, auf die man später einmal detaillierter eingehen sollte. Zurzeit sei soviel verraten: Schalten Sie immer nur den einen Layer aktiv, den sie gerade brauchen. Sie können dazu beliebige Sublayer zugleich anklicken. Wählen Sie immer image/png für Strichzeichnungen und image/jpeg für Luftbilder (Layername DOP/digitales Orthophoto)! Eine Auswahl im Listenfeld Bildformate wird auf alle aktuell angehakten Layer übertragen.
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NEU: Für den deutschlandweit verfügbaren OSM-WMS-Server von Omniscale geben Sie an:
  http://osm.omniscale.net/proxy/service?service=WMS&request=GetCapabilities
Lesen Sie unbedingt die Nutzungsbedingungen für den Server! Wenn Sie fair sind, geben Sie in das Copyright Feld ein:
  (C) Omniscale WMS Proxy - Open Street Map Data
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/
Weitere Services sowie einen Vergleich des Duktus haben wir wegen der Größe der Grafiken auf eine Internetseite ausgelagert, weil dies den Rahmen dieser Dokumentation sprengen würde. 
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Im Feld Copyrighttext geben Sie, ggf. mehrzeilig, den gewünschten Text an. Dabei wird «(C)» in «©» umgewandelt. Der Text erscheint unten rechts im Bild. Die Einstellung von Maßstäben für einen gewünschten Anzeigebereich wird zurzeit noch nicht unterstützt. Wenn Sie keinen Copyrighttext angeben, wird wegen eines Fehlers in der Priorisierung ggf. kein Hintergrundbild angezeigt!
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Betätigen Sie nach Änderungen stets die Schaltfläche Ändern. Bedenken Sie ferner: Viele Layer sind nur in bestimmten Maßstabsbereichen definiert. Wenn Sie nur einen Layer zur Anzeige selektiert haben, kann es leicht geschehen, dass Sie kein Bild zu sehen bekommen. Ändern Sie also immer zunächst den Maßstab! Als Faustformel gilt, dass Luftbilder, wie sie von der Landesvermessung NRW bereitgestellt werden («http://www.wms.nrw.de/geobasis/DOP»), zwischen 1:1000 und 1:15000 angezeigt werden.


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