Wenn ich in Zukunft den Begriff
«
tanupiki» benutze, wissen Sie, was ich meine.
Mittlerweile
haben wir 8 Skigebiete vermessen und die Faustformel passt exakt.
Allein Zermatt, das wir aber auch extrem sorgfältig und bis in den
letzten Winkel hinein vermessen haben, kommt mit den unter
gewöhlichen
Bedingungen fahrbaren Skirouten auf etwa 120 von 200 angebenen
Pistenkilometern und tanzt damit etwas aus der Reihe. Für die
Trois
Vallées
konnten wir an 5 Tagen 235 Pistenkilometer ermitteln, bei besserem
Wetter und ohne den Totalausfall am letzten Tag wären wohl 300 km
ermittelt worden, wobei auch dann noch viele Pisten nicht gefahren
worden wären! Hier werden 600 Pistenkilometer angegeben.
*
Man sollte sich dennoch tunlichst davor hüten, das
Gesamtskigebiet
Sankt Anton/Lech/Zürs gedanklich aufgrund
dieser Aussage von angegebenen 240 auf 120
Pistenkilometer herunterzustufen. Da alle Bergbahnen
alpenweit etwa den gleichen Maßstab anlegen, sind die Relationen
zwischen den Skigebieten nach
wie vor durchaus vergleichbar. Dass es einen Unterschied gibt zwischen
der redundanzfreien Vermessung eines Skigebiets und der von den
Betreibern angegebenen Länge ist nicht weiter verwunderlich. Viele
kleine Pistenstummel, die man als zügiger
Abfahrer nicht nutzt, gehen ebenso in die Rechnung ein wie die
Doppelzählung gemeinsam genutzer Streckenabschnitte getrennt
ausgewiesener Pisten. Wird ein Hang so breit präpariert, dass er
Platz
für zwei Pisten bietet, so haben wir dies selbstverständlich
nicht
berücksichtigt, sondern eine
Trassenführung in der Mitte
angehalten.